Geschichte

Eine verschwundene Welt
Jüdisches Leben am Grindel

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ZVAB Bibliothek (GVK)


Auflage
2., vollst. überarb. u. erw. Neuausg.
Einband
Hardcover
Umfang
360 Seiten
Erschienen
01. Dez 2006
Status
nicht mehr lieferbar
Format
21,00 x 28,00 cm
Sprache
Deutsch
Verlag
zu Klampen Verlag
ISBN-13
9783934920989
ISBN-10
3934920985

Der Grindel war bis 1933 Zentrum des jüdischen Lebens in Hamburg. »Eine verschwundene Welt« erzählt von den Menschen, der Kultur und dem Leben in diesem Stadtteil Hamburgs. Spätestens seit dem 13. September 1906, als die monumentale, auf einem freien Platz errichtete Synagoge am Bornplatz eingeweiht wurde, stellte der Grindel das Zentrum jüdischen Lebens in Hamburg dar. Die unmittelbare Nachbarschaft zur traditionsreichen Talmud-Tora-Schule, den Synagogen der selbständigen Kultusverbände, der Vielzahl jüdischer Gemeindeeinrichtungen und den zahlreichen koscheren Läden machten den Grindel zum bevorzugten Wohngebiet für die jüdische Bevölkerung Hamburgs. In diesem Stadtteil wirkte der Rabbiner Joseph Carlebach, hier leitete der Dichter und Pädagoge Jakob Loewenberg die nach ihm benannte Mädchenschule, hier lebten Schriftsteller wie Max Berges, Adolf Goetz, Heinz Liepman oder Justin Steinfeld. Viele namhafte Hamburger nannten den Grindel ihr Zuhause. «Eine verschwundene Welt« erzählt vom einstigen jüdischen Leben am Grindel. Bislang unbekannte Biographien und Erinnerungen an das »Zuhause am Grindel« bereichern die facettenreiche Darstellung des privaten wie religiösen, des schulischen, kulturellen und sozialen Lebens vor der Vernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten.

Der Grindel war bis 1933 Zentrum des jüdischen Lebens in
Hamburg. Eine verschwundene Welt erzählt von den
Menschen, der Kultur und dem Leben in diesem Stadtteil
Hamburgs. Bislang unbekannte Biographien und Erinnerungen an das 'Zuhause am Grindel' bereichern die facettenreiche Darstellung des privaten wie religiösen, des schulischen, kulturellen und sozialen Lebens vor der Vertreibung und Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten. / Mit Grußworten von Paul Spiegel und Ole von Beust sowie Beiträgen von Elisabeth Atkinson, Ulrich Bauche, Paul M.Cohn, Lucille Eichengreen, Erika Hirsch, Barbara Müller-Wesemann, Johanna Jutta Neumann, Beatrix Piezonka, Christiane Pritzlaff, Betty Batja Rabin-Emanuel, Ursula Randt, Jürgen Sielemann, Ursula Wamser, Wilfried Weinke.
Mit beigelegter Karte der am Grindel verlegten Stolpersteine

Herausgegeben von Ursula Wamser, Wilfried Weinke.



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