Graphologie. Schriften 1//Handschrift als Spiegel. Irrationalismus im Widerstreit

Ulrich Sonnemann
Graphologie. Schriften 1

Handschrift als Spiegel. Irrationalismus im Widerstreit

Herausgeber: Fiebig, Paul;
Hardcover, 447 Seiten
 

21,99 Euro
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Format: 13.8 x 21.5 cm
Erscheinungstermin: Januar 2005
ISBN 9783934920613
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Inhalt

»Graphologie hatte mich bereits als Kind interessiert, und Joseph Roth, der in meinem Elternhaus verkehrte und ebenfalls graphologisch interessiert und tätig war, hat mich darin bestärkt, sodaß es sehr früh zu einer Vertiefung in die Physiognomik expressiver Bewegung kam. In Amerika, bei der Armee, bestand meine Tätigkeit als klinischer Psychologe im wesentlichen darin, ›projektive Techniken‹ anzuwenden; und die Graphologie, von der gar nicht bekannt war, daß sie etwas Seriöses haben könne, wo sie sich auf eine Theorie der Ausdrucksbewegung gründet, die führte ich da ein. Von daher kam es, nach dem Krieg, zu meinem Graphologie-Buch, das zwanzig Jahre lang mit immer erneuten Auflagen auf dem Markt blieb, und zu den Vorlesungen, die ich auf Veranlassung befreundeter Psychoanalytiker über den gleichen Gegenstand am New Yorker City College hielt. Später nur ergab sich ein steigender Widerwille gegen die Vermarktung der Sache, vor allem nach den Regeln der ›industrial psychology‹ in Amerika und der marktwirtschaftlichen hier. Mein Interesse aber – ob an Graphologie oder Astrologie, an UFOs oder Atlantis – gilt dem, was an ungelösten Problemen, an erkenntnistheoretisch potentiell sehr produktiven Beziehungen dahintersteckt.«

Ulrich Sonnemann

Inhalt:
– Handschriftenanalyse im Dienste der Psychodiagnostik
– Der Widerspruch im Irrationalismus
– Theorieverbote des Wissenschaftsglaubens
– Den fliegenden Untertassen fehlt es an Tassen
– Kann Astrologie Erkenntnis sein?
– Atlantis zum Beispiel
– Die gewonnene Wette

Pressestimmen

»Ulrich Sonnemanns kritisches Philosophieren war eingreifendes Denken, das sich vor keinem Konflikt scheute. Es stand ein für Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit und war beißend, scharf und treffend gegen alles, was sich wider die Verwirklichung von Gerechtigkeit und Menschlichkeit stellte.«
Wolfdietrich Schmied-Kowarzik


»Ulrich Sonnemann war der letzte Denker einer authentischen Kritischen Theorie, der als einziger den weiten Bogen zu spannen wußte von der Philosophie zur Literatur, von der Kulturtheorie zur Psychoanalyse, von atlantonautischen Spekulationen zur Physikalischen Kosmologie, vom französischen Diskurs zur Ästhetischen Theorie, von der Musik zur Malerei, von aktuellen politischen Auseinandersetzungen zu den historischen Wurzeln der aktuellen Verhältnisse der Gegenwart.«
Peter Warsitz


»Für junge und alte Kriminalisten gilt es einen Philosophen zu entdecken und trotz Reduzierung von Mitteln gehört Sonnemanns ›Handschrift als Spiegel‹ auch in die kriminalistische Bibliothek, vereinnahmen lässt er sich deshalb noch lange nicht.
Kriminalistik. Unabhängige Zeitschrift für die kriminalistische Wissenschaft und Praxis

Lesen Sie hier eine Besprechung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf faz.net