Schreiben heißt, sein Herz waschen//Literarische Essays

Fritz J. Raddatz †
Schreiben heißt, sein Herz waschen

Literarische Essays

Hardcover, 252 Seiten
 

Epub 6,99 €
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Format: 12.2 x 19 cm
Erscheinungstermin: August 2006
ISBN 9783934920958
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Inhalt

Einen Zusammenhang des Schönen mit dem Guten, der Ästhetik mit der Moral zu konstatieren, gilt als antiquiert. Dennoch wagt es Fritz J. Raddatz, der mit seinem nahezu sprichwörtlichen Esprit das intellektuelle Klima der Bundesrepublik entscheidend mitgeprägt hat, diesen Zusammenhang in den Mittelpunkt seiner literarischen Erkundungen zu stellen.
Dabei argumentiert Fritz J. Raddatz weder als Moralist, noch redet er der »engagierten Literatur« das Wort. Am Beispiel herausragender deutschsprachiger Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts beweist er vielmehr, wie sehr der Irrlauf des Gewissens Teil eines bedeutenden Werkes sein kann. Die Epoche zwischen den beiden Weltkriegen, die Zeit des Kalten Krieges mitsamt seinen ästhetischen und kulturpolitischen Verhärtungen sowie die Auswirkungen der Wiedervereinigung auf die ost- und westdeutsche Literaturszene bieten ihm dafür reiches Anschauungsmaterial.
Fritz J. Raddatz vermag sich dieser Thematik auf ebenso subtile wie unorthodoxe Weise zu nähern, denn er schöpft aus Erfahrungen, die ihm einen privilegierten Zugang zu den unterschiedlichsten Facetten und Bedingungen literarischer Produktion gewähren.

Aus dem Inhalt:
Das denunzierte Wort. Verbot, Verrat, Verfolgung: Wie Macht und Ideologie das Schreiben vergiften
Essays, u. a. zu Thomas Mann, Robert Musil, Bertolt Brecht, Walter Kempowski, Christa Wolf und Volker Braun.

Pressestimmen

»Raddatz provoziert und doziert, einmal kommt er uns als politischer Haudrauf, dann als sensibler Analytiker schwieriger Texte. Der Kampfgeist des Mannes ist bewundernswert. Immer geht es ihm um etwas, um die Literatur, die Politik, das Leben.«
Salzburger Nachrichten

»Ein brillanter, rasanter Schreiber.«
Buch der Woche, NDR Kultur

Lesen Sie hier eine Rezension des SPIEGEL auf spiegel.de

»Raddatz ist ein veritabler und origineller Essayist, der mit Formulierungen funkelt und durch Ideenreichtum beeindruckt.«
Die Märkische

»Mit Verve geschrieben und der Lust am exotischen Detail.«
Deutsche Welle


»Kein beststellerträchtiges Buch, aber eines, das Brüche im Werk bedeutender Autoren präzise beschreibt.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung

»Wer seine literarischen Betrachtungen wieder liest, so auch die zum 75. Geburtstag neu erschienenen über Brecht, Fühmann, kann sich rühmen, einem überaus klugen Mann begegnet zu sein.«
Dresdner Neueste Nachrichten


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