Alle meine Kleider//Arbeit am Auftritt

Hannelore Schlaffer
Alle meine Kleider

Arbeit am Auftritt

Herausgeber: Hamilton, Anne;
Hardcover, 167 Seiten
 

12,99 Euro
erhältlich bei:

» Libreka

Format: 11.5 x 18.5 cm
Erscheinungstermin: September 2015
ISBN 9783866745131

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Inhalt

Vor gut 200 Jahren verabschiedeten sich die Männer weitgehend von der Mode; diese geriet zur – oft belächelten – Provinz der Frauen. Das Kleid vermittelte von nun an als Zeichensprache zwischen der Trägerin und ihrer Welt, es bot der Frau die Möglichkeit zur Selbstdarstellung.
Einen letzten Aufschwung erlebte die Mode im Zuge der gesellschaftlichen Umbrüche der sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Nicht ohne Wehmut erzählt Hannelore Schlaffer in eleganten, autobiographisch grundierten Essays von jenen Jahren, in denen Frauen mit dem Kleid einen politischen Auftritt wagten. Diesen besonderen Moment bettet die Autorin ein in den Rückblick darauf, wie sich ihr Interesse für die Mode entwickelte. Sie beginnt bei der Erfahrung, die sie schon als Kind mit den Kleidern der Eltern machte, und endet mit dem Problem des Modeverhaltens im Alter.

In der Sachbuch-Bestenliste von SZ und NDR wird »Alle meine Kleider« im November 2015 auf Platz 6 geführt.

 

Pressestimmen

»Glänzend geschriebener Essay. (...) Eine oft humorvolle, kluge Autobiografie, ein eigenwilliges Nachdenken über das Verhältnis von Leben und Stil.«
Hans-Peter Kunisch in: »Gutenbergs Welt«, WDR 3, 13. September 2015

Hören Sie hier den gesamten Beitrag (ab ca. Min. 36:00) auf WDR 3

»Das ist auch das Interessante an diesem Buch, dass es einem eine Zeit wieder ins Gedächtnis ruft, die wir uns nicht mehr vorstellen können: mit Restriktionen für Frauen, was sie anzuziehen haben. (...) Hannelore Schlaffer hat eine wahnsinnige stilistische Fähigkeit, für die ich sie sehr bewundere, uns klarzumachen, was das eigentlich ist: ein weiblicher Körper, der dann immer wieder verpackt werden muss.«
David Wagner in: Die Literatur-Agenten, radioeins des RBB, 4. Oktober 2015


Hier können Sie die gesamte Sendung nachhören. Unten auf der Seite finden Sie einen Hinweis, der Beitrag über Hannelore Schlaffers »Alle meine Kleider« beginnt bei Min. 31:30 und dauert ca. sechseinhalb Minuten.

»In seiner Empörung und seiner Widersprüchlichkeit angenehm ehrlich, traurig und gut.«
Lena Bopp in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Oktober 2015

»Ein dichter Text. (...) Eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit Mode.«
Verena Mayer in: Süddeutsche Zeitung, 13. Oktober 2015


 »Das Buch ist mehr als nur eine historische Nachzeichnung von modischen Erscheinungen. Es bleibt in seiner Beschreibung des Verhältnisses einer Frau zu ihren Kleidern zeitlos gültig.«
Dora Volke in: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 24. Oktober 2015

»Eine tiefe, lustvolle Reflexion des Unvermeidlichen. (...) Schlaffers essayistischen Erinnerungen sind das Witzigste, Anschaulichste und Aufschlussreichste, was seit Langem über Mode geschrieben worden ist.«
Elke Schmitter in: Der Spiegel-Literatur, November 2015


»Ihre (Selbst-)Beobachtungen sind originell, flirty und ehrlich. Schlaffer lehrt uns, wie man einem kleinen Jungen den Ausruf ›Ui, da kommt einen Dame‹ entlockt.«
Christine Käppeler in: Der Freitag, Nr. 42, 15. Oktober 2015

»Der brillante Essay, wehmütiger Abgesang auf die Poesie vergangener Moden, Stoffe, Stile, ist ein Kleinod für anspruchsvolle Bestände.«
Heidrun Küster in: ekz-Bibliotheksservice, 30. November 2015


»Wie der ausbleibende Blick der Jugend sogar noch den Status als ›Dame‹ zerstört, ist ein funkelndes Stück analytischer Prosa, in der die Autorin dem eigenen Alter mutig ins Antlitz blickt: ein Zeichen gutes Stils.«
Meike Fessmann in: Der Tagesspiegel, 22. November 2015


»Das Büchlein in der Essayreihe des zu Klampen Verlags vermittelt viel Information und liest sich obendrein wunderbar leicht und elegant. Eine kleine, literarische Perle.«
Katja Eggers in: Stadtmagazin Schädelspalter, Hannover, Januar 2016