Deutschland oder Jerusalem // Das kurze Leben der Francesca Albertini

Claus-Steffen Mahnkopf
Deutschland oder Jerusalem

Das kurze Leben der Francesca Albertini

Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten
 

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Format: 11.8 x 20 cm
Erscheinungstermin: Mai 2013
ISBN 9783866741836

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Inhalt

Am 27. März 2011 starb mit nur 36 Jahren die jüdische Religionsphilosophin Francesca Yardenit Albertini, gebürtige Römerin, emphatische Wahldeutsche, Grenzgängerin zwischen Italien, Deutschland, den USA und Israel, eine leidenschaftliche Forscherin und Hochschullehrerin. „Eine Begabung, wie sie nur einmal in einem halben Jahrhundert anzutreffen ist“, so der Religionsphilosoph Bernhard Casper. 

Mit großer Kenntnis der Sprachen, dem Renaissanceideal einer klassischen Bildung und tief verwurzelt in der aufklärerischen Moderne kämpfte sie für die Idee eines neuen Verhältnisses zwischen Deutschen und Juden und für eine deutsch-jüdische Aussöhnung jenseits der Schuldfrage. Ihr Blick richtete sich auf jene Stärken des Judentums, die es als Träger einer kritischen Modernität auszeichnen könnten. 

Die Heirat des deutschen Avantgardekomponisten und Autors Claus-Steffen Mahnkopf begründete eine besondere, nicht nur intellektuelle Symbiose, in der jeder der beiden den gleichen Lebensentwurf erkannte. In großer Offenheit legt Mahnkopf hier das Porträt seiner geliebten Frau vor. Es zeichnet das Bild einer Frau, deren Hunger nach Wirklichkeit die kurze Frist dieses Lebens um so schmerzlicher werden läßt.

Pressestimmen

»Das Buch des bedeutenden Komponisten Claus-Steffen Mahnkopf über seine 2011 36jährig verstorbene Frau ... kann man kaum mehr aus der Hand legen. (...) Er hat ... uns ein wunderbares Portrait geschenkt, das uns gestattet, diese rätselhafte Hochbegabung besser zu verstehen.«
Vittorio Hösle in: Süddeutsche Zeitung, 26. Juli 2013


»Tatsächlich ist es Mahnkopf gelungen, weit über das Persönliche hinaus uns
teilnehmen zu lassen an dem unermesslichen Verlust für das Geistesleben im Allgemeinen, den der Tod Francesca Albertinis markiert. (...) Es gelingt ihm hier mit bewundernswert leichter Feder, dem deutschen Publikum (...) die Bedeutung des Judentums als kultureller Kraft zu vermitteln.«
Frank Hahn in: Solon-line.de, 7. September 2013