Christof Wackernagel
Autor

Christof Wackernagel

Christof Wackernagel, Jahrgang 1951, war von 1967 bis 1977 Schauspieler und Mitglied des Medienkollektivs »Produktionsgemeinschaft Schrift, Ton und Bild«. 1977 bis 1987 wurde er wegen bewaffneter Politik und Mitgliedschaft in der RAF inhaftiert. Für seine vorzeitige Haftentlassung setzte sich auch Hermann van Hoogen ein, der Polizist, der Wackernagel festgenommen hatte und der später sein Freund wurde. Seit 1987 ist Wackernagel wieder als Schauspieler und Autor tätig. Er wirkt in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen mit. Buchveröffentlichungen u. a.: »Nadja. Erzählungen und Fragmente« (1984); »Bilder einer Ausstellung. Erzählungen« (1986); »Ghadafi lässt bitten. Reisenovelle« (2002); »es. Traumtrilogie« (2011); »Der Fluch der Dogon. Krimi« (2011); »Reden statt schiessen. Tagebuch eines Putsches« (2013), »Verlogen, dumm und unverschämt. Essays« (2015); »Selbstentführung« (2016) sowie Hörspiele und Theaterstücke und Beiträge zu Anthologien. Er ist Initiator der Kulturkarawane »Humanity’s Ark«.

Christof Wackernagel im Internet:
http://www.christofwackernagel.de

Christof Wackernagel

RAF oder Hollywood

Tagebuch einer gescheiterten Utopie

Christof Wackernagel sollte eine Hauptrolle in Hollywood bekommen. Er aber schloss sich der Rote Armee Fraktion an. Was hat ihn dazu getrieben?
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Christof Wackernagel

es

Traumtrilogie

Die jüngere Geschichte der Bundesrepublik Deutschland als Traum, Halluzination und Tagtraum.
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Christof Wackernagel

Gadhafi läßt bitten

Novelle

»Die Novelle bringt in teilweise extrem pointierter und ironischer Darstellung die wahrscheinlich unerhörteste Begebenheit im Leben einer Gruppe BRD-Linker Mitte der 80er Jahre zur Darstellung.«
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Pressestimmen

RAF oder Hollywood – Tagebuch einer gescheiterten Utopie

es – Traumtrilogie

»genialer Wurf (...) monumentale Traumcollage (...), ein ungestümer Selbstversuch, der sich geradliniger Lesbarkeit verweigert.«
Tilman Jens in: »Das blaue Sofa«, ZDF, 13. Oktober 2011

»Das dickste, sicher wahnsinnigste Buch nicht nur dieses Jahres.«
Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung, 3. Dezember 2011


»

Die absurden Verschlingungen des Politischen mit dem Privaten, von linker Gesellschaftskritik mit Gewaltfantasien, von entfesselter Sexualität und Beziehungsnot bilden sich in den Texten wie in einem Kaleidoskop ab, das der Autor immer wieder aufschüttelt – ohne Rechtfertigung, Beschwichtigung, zerknirschte Selbstkritik.«
Michael Bienert, Stuttgarter Zeitung, 9. September 2011

»Ein künstlerisches Lebenswerk liegt vor. (...) Das außergewöhnliche Buch von Christopf Wackernagel ist ein großes avantgardistisches Experiment voller Kraft und Tiefe. (...) Ein existentielles Ausnahmeopus.«
Stefan Berkholz, WDR, 14. September 2011

Hören Sie hier den gesamten Beitrag von Stefan Berkholz auf WDR
 

»...ein in vieler Hinsicht ungewöhnliches Werk.«
Landeszeitung Lüneburg, 29. September 2011

»...enorm anspruchsvoll, aber in einer ungeheueren Masse von ununterscheidbarem Unterhaltungsschmalz ein buchstäblich herausragendes Buch.«
Frankfurter Neue Presse, 14. Oktober 2011

»Das Buch von Christof Wackernagel ist ein großes avantgardistisches Experiment voller Kraft und Tiefe.«
SWR 2, Forum Buch, 25. September 2011

»Ziemlich exzentrisch von außen wie innen.«
Hannoversche Neue Presse, 20. September 2011

»Das Buch ist jeden Cent wert für jeden, der einen inspirierenden Zugang zur jüngeren deutschen Geschichte sucht und sich dabei nicht auf Guido Knoop beschränken möchte.«
Thomas Dapper, www.suite101.de, 24. August 2011

»...gehört in die Kategorie der literarischen Meisterwerke.«
Elvira Meisel-Kemper, Borkener Zeitung, 11. Mai 2012

Lesen Sie hier ein Interview mit Christof Wackernagel in der Frankfurter Rundschau, das Sabine Vogel mit dem Autor von »es« in Berlin geführt hat. Gadhafi läßt bitten – Novelle

»Die Novelle bringt in teilweise extrem pointierter und ironischer Darstellung die wahrscheinlich unerhörteste Begebenheit im Leben einer Gruppe BRD-Linker Mitte der 80er Jahre zur Darstellung.«
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»Aus der Tiefe der Großen Syrte auftauchend, tun sich dar die Wunder des Gerölls, des Sands, der Nächte und der weiblichen Leibgarde. Wer trotzdem verzagt, wird eingesperrt.«
Günter Herburger

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