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Cover In einer anderen Zeit

Soma Morgenstern

In einer anderen Zeit

Jugendjahre in Ostgalizien

Herausgeber: Ingolf Schulte

Reihe: Soma-Morgenstern-Edition

38,00 €
Einband
Hardcover
Format
14,50 × 21,00 cm
Umfang
416 Seiten
Erscheinungstermin
01.09.1995
ISBN
978-3-924245-37-5
Status
lieferbar

Der verlorenen ostgalizischen Heimat ist eine Reihe oft kurzer, vignettenartiger Prosastücke gewidmet, worin Morgenstern die Erinnerungsbilder seiner Kindheits- und Jugendjahre zwischen 1890 und 1914 bewahrt hat.

Vita

Soma Morgenstern

Der jüdische Schriftsteller Soma Morgenstern (1890–1976) wuchs in einer orthodoxen Familie in Ostgalizien auf. Nach einem Jurastudium in Wien und dem Kriegsdienst wurde er 1921 promoviert. Ab 1927 berichtete er als Kulturkorrespondent der »Frankfurter Zeitung« aus Wien und bewegte sich im Freundeskreis von Alban Berg und Joseph Roth. Nach dem »Anschluss« Österreichs musste Morgenstern 1938 nach Paris fliehen, später emigrierte er in die USA. Seine Romane, Essays und autobiografischen Werke gelten heute als bedeutende Zeugnisse der Exilliteratur.

Ingolf Schulte

Ingolf Schulte, geb. 1938 in Hamburg, lebt in der Nähe von Frankfurt. Arbeit im graphischen Gewerbe; literarische und philosophische Studien; Lehrtätigkeit im Bereich der Philosophie. Ingolf Schulte ist Herausgeber der Soma Morgenstern Edition im zu Klampen Verlag. Darin erschienen: »In einer anderen Zeit« (1995), »Der Sohn des verlorenen Sohnes« (1996), »Idyll im Exil« (1996), »Das Vermächtnis des verlorenen Sohnes« (1996), »Die Blutsäule« (1997), »Flucht in Frankreich« (1998), »Der Tod ist ein Flop« (1999), »Dramen. Feuilletons. Fragmente« (2000), »Kritiken. Berichte. Tagebücher« (2001), Morgensterns gesamte »Werke in Einzelbänden« (2001), »Joseph Roths Flucht und Ende« (2006) und »Alban Berg und seine Idole« (2009).

Pressestimmen

(Morgensterns) Erinnerungen an seine Kindheit (…) haben eine eigentümliche Unmittelbarkeit, das anekdotische Erzählen entwickelt einen starken Sog. Man erkennt den jüdischen Geschichtenerzähler und den journalistischen Vollprofi.

Benedict Neff, Neue Zürcher Zeitung, 01.09.2022

Zur Gesamtausgabe: Dem Verlag zu Klampen gebührt das Verdienst, jenen bis in die neunziger Jahre so gut wie unbekannten Autor durch eine elfbändige Werk-Ausgabe ins literaturwissenschaftliche Bewusstsein gehoben zu haben, wo ihm verdiente Rettung vor dem Vergessenwerden winkt.

Südostdeutsche Vierteljahresblätter, Nr. 2, 01.01.2000

Lesenswert. (…) als unersetzliches Zeugnis verschwundener Welten und Epochen.

Der Freitag

Allen, die der Welt des untergegangenen Ostjudentums Neugierde entgegenbringen, seien Morgensterns Schilderungen seiner unvergleichlichen Jugendjahre in Ostgalizien nachdrücklich empfohlen. (…) Morgensterns Buch ist eine Rarität. Dieses Buch mußte wiederentdeckt werden.

Joachim Piper, Evangelische Zeitung

In seinen Erinnerungen erweist sich Morgenstern als wacher Chronist seiner Epoche, (…) als charmanter und witziger Erzähler.

Oliver Pfohlmann, Neue Zürcher Zeitung

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