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Christoph Türcke

Jesu Traum

Psychoanalyse des Neues Testaments

16,00 €
Einband
Softcover
Auflage
5. Auflage
Format
12,50 × 19,00 cm
Umfang
162 Seiten
Erscheinungstermin
01.07.2025
ISBN
978-3-98737-050-2
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 12,99 € ISBN 978-3-86674-334-2

Ist über Jesus von Nazareth nicht längst alles gesagt? Wurden nicht jedes seiner Worte und jeder Bericht über ihn bis zum Überdruss interpretiert? Dennoch wagt Christoph Türcke einen kühnen Neuanfang. Mit den Mitteln der Freudschen Traumanalyse rückt er die Geschichte Jesu und des Urchristentums in ein völlig neues Licht. Er zeigt, dass das Christentum ohne ein Jesus-Trauma ebenso undenkbar ist wie der historische Jesus ohne ein Johannes-Trauma.
Jesu Traum war der eines Getriebenen. Sein Immoralismus, von Nietzsche bereits erahnt, tritt nun in seiner ganzen Radikalität hervor. Die Dekomposition Jesu als Gottessohn führt zu einer überraschenden Aufwertung seines ergreifend menschlichen Schicksals und gewinnt unversehens verblüffende Aktualität.

Vita

Christoph Türcke

Christoph Türcke, Jahrgang 1948, ist emeritierter Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und Autor zahlreicher Bücher. Er wurde ausgezeichnet mit dem Sigmund-Freud-Kulturpreis. Von ihm erschienen bei zu Klampen »Vermittlung als Gott« (1986, 1994), »Perspektiven Kritischer Theorie« (1988), »Zum ideologiekritischen Potential der Theologie« (1990), »Heilige Hure Vernunft« (1991), »Die neue Geschäftigkeit« (1992), »Gewalt und Tabu« (1992), »Religionswende« (1995), »Kassensturz« (1997, 2011), »Der tolle Mensch. Nietzsche und der Wahnsinn der Vernunft« (1999, 2014), »Sexus und Geist« (2001, 2014), »Fundamentalismus – maskierter Nihilismus« (2003), »Heimat. Eine Rehabilitierung« (2006), »Jesu Traum. Psychoanalyse des Neuen Testaments« (2009), »Der tolle Mensch. Nietzsche und der Wahnsinn der Vernunft« (2014), »Sexus und Geist« (2014), »Gewalt und Tabu« (2014), »Luther – Steckbrief eines Überzeugungstäters« (2016), »Nietzsches Vernunftpassion« (2017), »Umsonst leiden« (2017), »Blasphemie« (2017, EPUB), »Hauptschuleinblicke« (2020, EPUB) und »Quote, Rasse, Gender(n)« (2021).

Pressestimmen

Ein guter Philosoph kann einen schwierigen Sachverhalt auch allgemeinverständlich erklären. Christoph Türcke ist gut.

Chrismon

Das glänzend geschriebene Buch (…) signalisiert vielleicht den Beginn einer kulturwissenschaftlichen Jesusforschung, die sich jenseits der theologischen Fakultäten etabliert.

Neue Zürcher Zeitung

Mit Instrumenten der klassischen Freudschen Psychoanalyse will er nichts Geringeres, als die latenten Traumgedanken der Urchristen und zugleich Jesu eigenen Traum aufdecken.

Süddeutsche Zeitung

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