Zum Inhalt springen

Christoph Türcke

Umsonst leiden

Der Schlüssel zu Hiob

14,80 €
Einband
Hardcover
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
120 Seiten
Erscheinungstermin
04.09.2017
ISBN
978-3-86674-562-9
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 11,99 € ISBN 978-3-86674-684-8

Als Inbegriff des leidenden Gerechten ist die Hiobfigur weltbekannt. Dennoch steckt das biblische Buch Hiob voller Rätsel. Warum besteht es aus einer kleinen Rahmenerzählung, die vergeblich versucht, eine wortgewaltige Dichtung einzufassen? Darauf gibt Christoph Türcke eine ganz neue Antwort. Er hat den verloren geglaubten Schlüssel entdeckt, mit dessen Hilfe sich das Zentralgeheimnis der Hiobsgeschichte erschließt.

Vita

Christoph Türcke

Christoph Türcke, Jahrgang 1948, ist emeritierter Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und Autor zahlreicher Bücher. Er wurde ausgezeichnet mit dem Sigmund-Freud-Kulturpreis. Von ihm erschienen bei zu Klampen »Vermittlung als Gott« (1986, 1994), »Perspektiven Kritischer Theorie« (1988), »Zum ideologiekritischen Potential der Theologie« (1990), »Heilige Hure Vernunft« (1991), »Die neue Geschäftigkeit« (1992), »Gewalt und Tabu« (1992), »Religionswende« (1995), »Kassensturz« (1997, 2011), »Der tolle Mensch. Nietzsche und der Wahnsinn der Vernunft« (1999, 2014), »Sexus und Geist« (2001, 2014), »Fundamentalismus – maskierter Nihilismus« (2003), »Heimat. Eine Rehabilitierung« (2006), »Jesu Traum. Psychoanalyse des Neuen Testaments« (2009), »Der tolle Mensch. Nietzsche und der Wahnsinn der Vernunft« (2014), »Sexus und Geist« (2014), »Gewalt und Tabu« (2014), »Luther – Steckbrief eines Überzeugungstäters« (2016), »Nietzsches Vernunftpassion« (2017), »Umsonst leiden« (2017), »Blasphemie« (2017, EPUB), »Hauptschuleinblicke« (2020, EPUB) und »Quote, Rasse, Gender(n)« (2021).

Pressestimmen

Eine spannende und kreative Lesart Hiobs, unbenommen möglicher fachlicher Kontroversen. Durch die Einbettung in größere Kontexte und die Skizzierung mehrerer Seitenthemen macht Türcke neugierig, das Hiob Buch (neu) zu studieren und vor allem weiterzudenken.

Silke Lechtenböhmer, Eulenfisch, Nr. 1, 01.01.2019

Wie es dieser Skandaltext (…) dennoch in den Kanon der heiligen Schriften des Judentums schaffen konnte, versucht Türcke in einem aufregend zu lesenden Essay zu erklären.

Oliver Pfohlmann, Literaturkritik.de, 01.07.2018

Türckes Rekonstruktion ist ein Schlüssel zum Rätsel der Hiobsgeschichte. (…) Sie bleibt eine literarische Hypothese, aber eine in den Interpretationszügen plausible Annahme. Sie ist jedenfalls ein mitreißendes Abenteuer literaturkritischen Scharfsinns.

Hans Norbert Janowski, Zeitzeichen – Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, Nr. 19. Jahrgang, 01.06.2018

Insgesamt verfolgt man Türckes Überlegungen interessiert.

theology.de, Bücher zu Theologie & Kirche, 01.05.2018

Ein Essay, der die Provokation nicht scheut. (…) Türcke lässt es sich nicht nehmen, rücksichtslos eine Schöpfungsordnung in Frage zu stellen, die keine Gerechtigkeit kennt. ›Umsonst leiden‹ ist die provozierende Fortsetzung einer Weltgeschichte der Ungerechtigkeit.

Ludger Lütkehaus, Badische Zeitung, 01.01.2018
3 weitere Pressestimmen Weitere Pressestimmen ausblenden

Ein aufregend zu lesender Essay.

Oliver Pfohlmann, Neue Zürcher Zeitung, 01.12.2017

Virtuose Studie. (…) Mit eigentümlicher Wucht.

Johann Hinrich Claussen, Süddeutsche Zeitung, 01.12.2017

Eine für jeden Laien lesenswerte, weil sehr spannend und verständlich geschriebene Einführung in die Textanalysen der Bibelkritiker.

Gesine Palmer, Deutschlandfunk, 01.10.2017

News zu diesem Buch

Weitere Bücher von Christoph Türcke