Zum Inhalt springen

Christoph Türcke

Gewalt und Tabu

Philosophische Grenzgänge

16,00 €
Einband
Softcover
Auflage
4. Auflage
Format
12,50 × 20,50 cm
Umfang
143 Seiten
Erscheinungstermin
19.08.2014
ISBN
978-3-86674-414-1
Status
lieferbar

Die in diesem Band zusammengestellten Essays überschreiten nicht nur die Fachgrenzen zwischen Philosophie, Gesellschaftstheorie und Theologie, sondern auch bestimmte Tabugrenzen, mit denen brisante Themen öffentlicher Diskussion umgeben sind. Die durchgängige Intention ist, dort weiterzudenken, wo die Fachwissenschaft aufhört und der gesunde Menschenverstand sich sträubt. So wird an gesellschaftlichen, seelischen und metaphysischen Tabus gerüttelt, welche den Fortbestand des Schlechten garantieren.
Inhalt:
Die Illusion der Gewaltlosigkeit
Darüber schweigen sie alle. Tabu und Antinomie in der neuen Debatte über das Dritte Reich
Wie moralisch ist Umweltschutz?
Ehrfurcht vor dem Leben
Sexus und Geist. Philosophische Dimension des Geschlechterkampfs
Denker der Zukunft. C.G. Jungs Archetypenlehre
Freuds unverdaute Religionstheorie

Vita

Christoph Türcke

Christoph Türcke, Jahrgang 1948, ist emeritierter Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und Autor zahlreicher Bücher. Er wurde ausgezeichnet mit dem Sigmund-Freud-Kulturpreis. Von ihm erschienen bei zu Klampen »Vermittlung als Gott« (1986, 1994), »Perspektiven Kritischer Theorie« (1988), »Zum ideologiekritischen Potential der Theologie« (1990), »Heilige Hure Vernunft« (1991), »Die neue Geschäftigkeit« (1992), »Gewalt und Tabu« (1992), »Religionswende« (1995), »Kassensturz« (1997, 2011), »Der tolle Mensch. Nietzsche und der Wahnsinn der Vernunft« (1999, 2014), »Sexus und Geist« (2001, 2014), »Fundamentalismus – maskierter Nihilismus« (2003), »Heimat. Eine Rehabilitierung« (2006), »Jesu Traum. Psychoanalyse des Neuen Testaments« (2009), »Der tolle Mensch. Nietzsche und der Wahnsinn der Vernunft« (2014), »Sexus und Geist« (2014), »Gewalt und Tabu« (2014), »Luther – Steckbrief eines Überzeugungstäters« (2016), »Nietzsches Vernunftpassion« (2017), »Umsonst leiden« (2017), »Blasphemie« (2017, EPUB), »Hauptschuleinblicke« (2020, EPUB) und »Quote, Rasse, Gender(n)« (2021).

Pressestimmen

Türckes Aufsätze sind eine anregende Verbindung von seriöser Philsophie und Journalismus. Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung sozusagen.

Saarländischer Rundfunk

Türckes Sache ist es nicht, sich im Bestehenden einzurichten. Er zeigt ›Rückgrat‹. Seine Kritik bezieht daraus ihre Geradlinigkeit und intellektuelle Radikalität.

WDR

Weitere Bücher von Christoph Türcke