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Cover Religionswende

Christoph Türcke

Religionswende

Eine Dogmatik in Bruchstücken

18,00 €
Einband
Hardcover
Format
12,50 × 20,50 cm
Umfang
113 Seiten
Erscheinungstermin
01.09.1995
ISBN
978-3-924245-51-1
Status
lieferbar

Die Religion erlebt seit Jahren eine unerwartete Renaissance. Es fehlt zwar nicht an Analysen dieser Entwicklung, doch kommen sie aber auf das Entscheidende kaum mehr zu sprechen: den religiösen Inhalt. Man behandelt ihn respektvoll neutral, glaubt oder verwirft ihn. Aber was seine unhintergehbaren Errungenschaften und untragbaren Defizite sind, wie sich seine manifeste und latente Fortdauer im LIcht des 20. Jahrhunderts darstellt, wird kaum reflektiert. Türckes Buch reagiert auf das Mißverhältnis zwischen gesamtgesellschaftlichem Vormarsch der Religion und Schwund ihrer öffentlich-kritischen Erörterung.

Vita

Christoph Türcke

Christoph Türcke, Jahrgang 1948, ist emeritierter Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und Autor zahlreicher Bücher. Er wurde ausgezeichnet mit dem Sigmund-Freud-Kulturpreis. Von ihm erschienen bei zu Klampen »Vermittlung als Gott« (1986, 1994), »Perspektiven Kritischer Theorie« (1988), »Zum ideologiekritischen Potential der Theologie« (1990), »Heilige Hure Vernunft« (1991), »Die neue Geschäftigkeit« (1992), »Gewalt und Tabu« (1992), »Religionswende« (1995), »Kassensturz« (1997, 2011), »Der tolle Mensch. Nietzsche und der Wahnsinn der Vernunft« (1999, 2014), »Sexus und Geist« (2001, 2014), »Fundamentalismus – maskierter Nihilismus« (2003), »Heimat. Eine Rehabilitierung« (2006), »Jesu Traum. Psychoanalyse des Neuen Testaments« (2009), »Der tolle Mensch. Nietzsche und der Wahnsinn der Vernunft« (2014), »Sexus und Geist« (2014), »Gewalt und Tabu« (2014), »Luther – Steckbrief eines Überzeugungstäters« (2016), »Nietzsches Vernunftpassion« (2017), »Umsonst leiden« (2017), »Blasphemie« (2017, EPUB), »Hauptschuleinblicke« (2020, EPUB) und »Quote, Rasse, Gender(n)« (2021).

Pressestimmen

Verstören möchte der Autor Theisten wie Atheisten gleichermaßen. Gleichsam zwischen beiden situiert er sich selbst: weder einen Gott fingierend, den es nicht gebe, noch einen Menschen, der Gott nicht nötig habe.

Neue Zürcher Zeitung

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