Zum Inhalt springen
Cover Als riefe jemand den eigenen Namen

Heinz Kattner

Als riefe jemand den eigenen Namen

Lyrische Prosa

19,80 €
Einband
Hardcover
Format
15,00 × 24,50 cm
Umfang
96 Seiten
Erscheinungstermin
20.01.2007
ISBN
978-3-933156-90-7
Status
lieferbar
Bezug
Nur über den Verlag zu beziehen

»Es sind die Reisen eines Schreibenden, der auch und vor allem in und mit der Sprache unterwegs ist.«
Oskar Ansull
»Da hat jemand seine Subjektivität formuliert, aber er hat sie nicht privatisiert. Was er versucht zu schraffieren…, hat immer mit uns zu tun, ist immer Berührung von Welt.«
Fritz J. Raddatz
Textprobe: Der Weg / Zwei Männer auf einem Feldweg vom Berg herunter. Ihre Gesichter in der Abendsonne. Rechts und links ein Blütenschaum von Weißdorn und Schlehen. Unter ihren Füßen knirscht und rutscht Kalksteinbruch. Jeder trägt eine Idee ins Tal, von der er selbst nichts weiß. Auf ihrer Stirn vergeht im Wolkenschatten die Zeit. Eine junge Frau auf dem Fahrrad kommt ihnen von unten entgegen. Sie neigt ihren Kopf mit dem Körpergewicht zur einen, zur anderen Seite. Den blühenden Hecken zu. Als sie näher kommt, treten die Männer an den Wegrand. Wie schön sie ist, denken beide. An ihrer Halskette pendelt ein kleines Kreuz mit jedem Tritt in die Pedale. Ihre braunen Arme glänzen. Stoßweise atmet sie ins Schweigen. Wie jung sie ist, denken beide. …

Vita

Foto Heinz Kattner

Heinz Kattner

Heinz Kattner, 1947 geboren, lebt als Schriftsteller und arbeitet als Lektor und Dozent bei Lüneburg. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Rückreise. Korrespondenzen. Zehn Jahre Lyrik und Grafik« (1990), »Unauffälliges Zittern. Drei Gedichtzyklen« (2001), »Als riefe jemand den eigenen Namen. Lyrische Prosa« (2007), »Lautloses Rufen. Lyrische Prosa« (2013), »Jahresringe« (2020) und »Gespräch mit dem gesammelten Du« (2024). In der von ihm herausgegebenen Lyrikedition (Edition Postskriptum bei zu Klampen) stellte er neue Autorinnen und Autoren neben bereits bekannte Lyrikerinnen und Lyriker. Er hat verschiedene Auszeichnungen und Stipendien erhalten und ist Mitglied im P.E.N.

Pressestimmen

An der Wahl der Wörter (…) erkennt man einen Dichter … Das Vokabular des Lyrikers (…) entstammt dem Fundus der klaren Worte. (…) statt intellektueller Gebärden eine aufgeschlossene Haltung, die Haltung dessen, der seine Wahrnehmungen, in dem er sie in Sprache übersetzt, kundtut.

die horen

Da hat jemand seine Subjektivität formuliert, aber er hat sie nicht privatisiert. Was er versucht zu schraffieren (…), hat immer mit uns zu tun, ist immer Berührung von Welt.

Fritz J. Raddatz

Es sind die Reisen eines Schreibenden, der auch und vor allem in und mit der Sprache unterwegs ist.

Oskar Ansull

News zu diesem Buch

Weitere Bücher von Heinz Kattner