'In der lyrischen Prosa Heinz Kattners wird in Sätzen von großer Dringlichkeit eine Erfahrung nicht nur unserer Zeit eingeholt; fast könnte man von einer Empfindungskultur sprechen: Die Geschichte der Menschen als Vorgang der Entfernung … Die Sehnsucht erkundet Erfahrungsräume und gebiert zum Abschied Augenblicksgeschichten. Die lassen den Leser zurück, bereichert um das Gefühl der Souveränität gegenüber den Verheißungen der Nähe.'
Hugo Dittberner
'Alle Texte bewegen sich auf der Grenze zwischen Lyrik und Prosa. Meist sind es extrem verdichtete Erinnerungen oder Beobachtungen, die in einer einfachen Sprache gehalten sind und dennoch etwas Traumhaftes an sich haben … am besten behandeln wie eine Schachtel guter Pralinen: konzentriert genießen, nie zu viele auf einmal nehmen.'
Hannoversche Allgemeine Zeitung
Vita
Heinz Kattner
Heinz Kattner, 1947 geboren, lebt als Schriftsteller und arbeitet als Lektor und Dozent bei Lüneburg. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Rückreise. Korrespondenzen. Zehn Jahre Lyrik und Grafik« (1990), »Unauffälliges Zittern. Drei Gedichtzyklen« (2001), »Als riefe jemand den eigenen Namen. Lyrische Prosa« (2007), »Lautloses Rufen. Lyrische Prosa« (2013), »Jahresringe« (2020) und »Gespräch mit dem gesammelten Du« (2024). In der von ihm herausgegebenen Lyrikedition (Edition Postskriptum bei zu Klampen) stellte er neue Autorinnen und Autoren neben bereits bekannte Lyrikerinnen und Lyriker. Er hat verschiedene Auszeichnungen und Stipendien erhalten und ist Mitglied im P.E.N.
Pressestimmen
Heinz Kattners kleiner, leiser und bildreicher Band ist als individueller Entwurf eines Lebensweges eine wohlproportionierte Reise wert.
Kattners lyrische Prosa besticht durch eine seltene Eindringlichkeit und Vielschichtigkeit.
Alle Texte bewegen sich auf der Grenze zwischen Lyrik und Prosa. (…) am besten behandeln wie eine Schachtel guter Pralinen: konzentriert genießen, nie zu viele auf einmal nehmen.
In der lyrischen Prosa Heinz Kattners wird in Sätzen von großer Dringlichkeit eine Erfahrung nicht nur unserer Zeit eingeholt; fast könnte man von einer Empfindungskultur sprechen: Die Geschichte der Menschen als Vorgang der Entfernung (…) Die Sehnsucht erkundet Erfahrungsräume und gebiert zum Abschied Augenblicksgeschichten. Die lassen den Leser zurück, bereichert um das Gefühl der Souveränität gegenüber den Verheißungen der Nähe.