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Hannelore Schlaffer

Zeit meines Lebens

Was war und noch ist

Reihenherausgeber: Anne Hamilton

Reihe: Essayreihe

22,00 €
Einband
Hardcover
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
184 Seiten
Erscheinungstermin
08.08.2022
ISBN
978-3-86674-835-4
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 17,99 € ISBN 978-3-86674-970-2
PDF 17,99 € ISBN 978-3-86674-971-9

Hannelore Schlaffer zeigt sich in ihren autobiographischen Miniaturen als feinsinnige Chronistin der intellektuellen Emanzipation.

Die Verteilung des Geistes auf die Geschlechter war nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland klar geregelt. Männer sprachen und schrieben mit Aplomb über Literatur und Kunst, Philosophie und Politik, Frauen durften ihnen zuhören und sie bewundern. Wie konnte eine junge Frau, in eine Familie von Sportlern geboren, unter diesen Bedingungen zu einer prägenden Intellektuellen der Bundesrepublik werden?
Hannelore Schlaffer hat keine Autobiographie geschrieben, sondern Miniaturen, in denen die Wandlung der geistigen Physiognomie der Bundesrepublik exemplarisch aufscheint. Weshalb löste Tee den Kaffee als Modegetränk für Geistesarbeiter ab, nur um wieder vom Kaffee verdrängt zu werden? Wie ändert sich das Verhältnis zum Geld in einem intellektuellen »Dinks«-Haushalt? Was sagt die Architektur von Bibliotheken über die gesellschaftliche und eigene Wahrnehmung ihrer Nutzer aus?
Eine alltagshistorische Bestandsaufnahme, die von der frühen Bundesrepublik bis in die Jetztzeit führt.

Vita

Hannelore Schlaffer

Hannelore Schlaffer lebt als freie Schriftstellerin und Publizistin in Stuttgart. In den Jahren 1982 bis 2006 hatte sie außerplanmäßige Professuren für Neuere deutsche Literatur an den Universitäten Freiburg und München inne. Seit 1980 schreibt sie regelmäßig für Tageszeitungen und Rundfunkanstalten. Sie hat Bücher und Aufsätze veröffentlicht. Ihr 2013 bei zu Klampen erschienener Essayband »Die City« wurde 2014 von der Friedrich- Ebert-Stiftung als »Das politische Buch des Jahres« ausgezeichnet. Bei zu Klampen veröffentlichte sie neben »Die City« (2013) »Alle meine Kleider« (2015), »Rüpel und Rebell« (2018) und »Zeit meines Lebens« (2022).

Pressestimmen

Hannelore Schlaffers autobiografische Miniaturen sind provokant funkelnde Bravourstücke der Weltdeutung – aufsässig noch in der Anpassung.

Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 01.12.2022

Auf Pfennigabsätzen zur emanzipierten Denkerin: Selten klappt das außerhalb von Paris – und dann auch noch so gut.

Alexander Cammann, DIE ZEIT, 01.11.2022

(ein) intellektuell und stilistisch betörende(s) Buch( ) (…). In Hannelore Schlaffers Lebensgeschichte sitzt jede Zeile.

Lutz Lichtenberger, Der Hauptstadtbrief, 01.10.2022

Schlaffer will nicht ihr Leben entfalten, sondern sich samt ihrer emanzipierten Sichtweisen zum Objekt der Diskurse machen (…) – was auf anregende Weise gelungen ist.

Stadtkind Hannover, 01.09.2022

Zusatzmaterial

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