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Hannelore Schlaffer

Rüpel und Rebell

Die Erfolgsgeschichte des Intellektuellen

Reihenherausgeber: Anne Hamilton

Reihe: Essayreihe

22,00 €
Einband
Hardcover
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
192 Seiten
Erscheinungstermin
13.08.2018
ISBN
978-3-86674-581-0
Status
lieferbar
Bezug
Nur über den Verlag zu beziehen
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 17,99 € ISBN 978-3-86674-717-3

Der Intellektuelle ist leichter zu erkennen an seinem Lebensstil als an einem Programm, denn er hat keines. Er ist Besserwisser, Spötter, Verächter, Schwadroneur, Stadtstreicher, Schlamper – arrogant inszeniert er so die Satire des höfischen oder bürgerlichen Lebens. Die Ideengeschichte des Intellektuellen bedarf daher der Ergänzung durch eine Körpergeschichte, welche Haltung, Geste, Kleid als optische Zeichen von Intelligenz und Kritik durchschaut und überdenkt.

Vita

Hannelore Schlaffer

Hannelore Schlaffer lebt als freie Schriftstellerin und Publizistin in Stuttgart. In den Jahren 1982 bis 2006 hatte sie außerplanmäßige Professuren für Neuere deutsche Literatur an den Universitäten Freiburg und München inne. Seit 1980 schreibt sie regelmäßig für Tageszeitungen und Rundfunkanstalten. Sie hat Bücher und Aufsätze veröffentlicht. Ihr 2013 bei zu Klampen erschienener Essayband »Die City« wurde 2014 von der Friedrich- Ebert-Stiftung als »Das politische Buch des Jahres« ausgezeichnet. Bei zu Klampen veröffentlichte sie neben »Die City« (2013) »Alle meine Kleider« (2015), »Rüpel und Rebell« (2018) und »Zeit meines Lebens« (2022).

Pressestimmen

In einer Performanz- und Körpergeschichte des Intellektuellen liegt der Wert von Hannelore Schlaffers Buch zur Diskussion um Intellektuelle; ihre Essays bereiten den Weg für weitere Arbeiten in diese Richtung.

David Kreitz, socialnet.de, 01.02.2019

Überaus lesenswert, nicht zuletzt deshalb, weil sie selbst liefert, was sie sehr früh im Buch als Charakteristikum des Intellektuellen markiert: dass dieser ›die treffendsten‹ Worte findet. (…) Ihr selbst ist das auf diesen knapp 190 Seiten durchgängig gelungen.

Jochen Schimmang, Deutschlandfunk, Büchermarkt, 01.12.2018

Erschienen ist dieses ebenso lehrreiche wie kurzweilige Büchlein über die Vor-Internetzeit in der sehr sympathischen Intellektuellen-Reihe ›Essay‹ des Verlags zu Klampen.

Neues Deutschland, 01.11.2018

Ein lesenswerter Essayband. (…) Der besondere Verdienst ihrer Arbeit zeigt sich gerade dann, wenn Schlaffer (…) darauf aufmerksam macht, dass neben der Ideen- und Begriffsgeschichte auch der Körperlichkeit von Denken ein besonderer Stellenwert eingeräumt werden muss.

Michael Preidel, Literaturkritik.de, Nr. 01/2019

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