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Hannelore Schlaffer

Die City

Straßenleben in der geplanten Stadt

Reihenherausgeber: Anne Hamilton

Reihe: Essayreihe

20,00 €
Einband
Buch
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
176 Seiten
Erscheinungstermin
20.09.2013
ISBN
978-3-86674-188-1
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 16,99 € ISBN 978-3-86674-300-7
PDF 16,99 € ISBN 978-3-86674-299-4

Ausgezeichnet mit dem Preis »Das politische Buch« 2014 der Friedrich-Ebert-Stiftung
City – das ist kein modischer Anglizismus zur Benennung dessen, was einmal Altstadt oder Innenstadt hieß. City ist ein Lebensstil. Er hat sich in der Nachkriegszeit, vor allem aber in den letzten dreißig Jahren, im Zentrum der deutschen Städte ausgebildet. Hier wird er stoßweise erfahrbar: durch Pendler- und Besucherströme aus dem Umland, Anwohner sind kaum noch zu finden. Die Resultate einer verfehlten Baupolitik vor Augen, wenden Stadtplaner sich wieder dem Zentrum zu. Gegenwärtige Abhandlungen über die Stadt beschäftigen sich deshalb auch eingehend mit der Frage, wie urbanes Leben wiederherzustellen und zu lenken sei. Hannelore Schlaffer, Liebhaberin und Chronistin städtischen Straßenlebens, hat über Jahre hin beobachtet, wie die »gelenkten« Bürger mit Häusern, Plätzen und Gastlichkeiten in der City umgehen. Pointiert beschreibt sie, wie sie sich bewegen, sich für den Stadtbesuch herrichten, sich miteinander gehaben, und liefert damit zugleich eine Theorie moderner Lebensformen.

Vita

Hannelore Schlaffer

Hannelore Schlaffer lebt als freie Schriftstellerin und Publizistin in Stuttgart. In den Jahren 1982 bis 2006 hatte sie außerplanmäßige Professuren für Neuere deutsche Literatur an den Universitäten Freiburg und München inne. Seit 1980 schreibt sie regelmäßig für Tageszeitungen und Rundfunkanstalten. Sie hat Bücher und Aufsätze veröffentlicht. Ihr 2013 bei zu Klampen erschienener Essayband »Die City« wurde 2014 von der Friedrich- Ebert-Stiftung als »Das politische Buch des Jahres« ausgezeichnet. Bei zu Klampen veröffentlichte sie neben »Die City« (2013) »Alle meine Kleider« (2015), »Rüpel und Rebell« (2018) und »Zeit meines Lebens« (2022).

Pressestimmen

Ihr Essay wäre nicht brisant, sondern nostalgisch, deutete seine Polemik nicht auf die Errungenschaft und die Gefahr, also die Ambivalenz der urbanen und gesellschaftlichen Entwicklung.

Maximilian Pötzsch, Trigolog, 01.02.2015

Der Band liefert auf jeden Fall eine Fülle von Anregungen. Kein Wunder, dass er kürzlich mit dem Preis ›Das politische Buch‹ der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet wurde.

Burkhart Lauterbach, Sonderdruck aus: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2015, 01.01.2015

Scharfsinnig wie nachdenklicher Essay.

Michael Schromm, Christ in der Gegenwart, 01.12.2014

Die Autorin ist nicht nur als aufmerksame Beobachterin der ›City‹-Gänger unterwegs. Auch im Stationären kennt sie sich aus. (…) Voller erhellender Erkenntnisse, detaillierter Beobachtungen und amüsanter Spekulationen.

Wolfram Schütte, CulturMag.de, 01.09.2014

Hannelore Schlaffer zeigt sich mit ihrem Essay als gute Beobachterin und liebevolle Chronistin eines sich entwickelnden Straßenlebens neuerer Prägung.

Demo – Magazin für Kommunalpolitik, Nr. 5, 01.06.2014
19 weitere Pressestimmen Weitere Pressestimmen ausblenden

Scharf beobachtend beschreibt die Autorin das soziale Leben in der ›geplanten Stadt‹, wie es im Untertitel heißt.

Handelsblatt, 01.06.2014

Der Befund ist gnadenlos, die Lektüre dennoch ein Genuss. (…) Eine dringende Lese-Empfehlung.

Sebastian Meißner, Literaturkritik.de, Nr. 5, 01.05.2014

Die amüsant-ironisch, tiefsinnig, manchmal auch bösartig-polemisch dargestellten Verhaltensmuster sind eine präzise literarische Stilanalyse und ein Lesevergnügen.

Opus Kulturmagazin, 01.05.2014

Es ist der Wille Schlaffers – die intellektuellen Hochmut zwar bei den City-Akteuren, aber keinesfalls bei sich selbst vermissen lässt – eine überfällige ›Stadtkritik‹ zu formulieren, die das Buch lesenswert macht.

Christoph Sommer, Stadtaspekte, 01.05.2014

Ein sehr lesenswerter Essay.

Matthias Zimmermann, Augsburger Allgemeine Zeitung, 01.04.2014

Hannelore Schlaffer, Liebhaberin und Chronistin städtischen Straßenlebens, hat über Jahre hin beobachtet, wie die ›gelenkten‹ Bürger mit Häusern, Plätzen und Gastlichkeiten in der City umgehen. (…) und liefert damit zugleich eine Theorie moderner Lebensformen.

Forum Wohnen und Stadtentwicklung, Nr. 2, 01.03.2014

Kluge Analyse eines Tatbestands.

Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, 01.03.2014

Und nein: Es ist keine bloße Nörgelei, kein Rest intellektuellen Hochmuts, der dieses anregende Buch temperiert, sondern die ausgemachte Spottlust seiner Autorin.

Martin Krumbholz, Deutschlandfunk, 01.02.2014

Schlaffer ist eine gute Beobachterin. (…) Der Essay öffnet dem Leser die Augen, der sich selbst darin wiederfinden und hoffentlich fragen wird, ob er wirklich so leben will in seiner Stadt.

Monica Hoffmann, Unter der Oberfläche, Bund der Architekten, 01.01.2014

Obwohl sich ihre stadtsoziologischen Untersuchungen unter der Hand zu einer kleinen Psychopathologie des modernen Lebens auswachsen, werden die Befunde geradezu fröhlich, immer aber entspannt und eher deskriptiv als normativ vor unseren Augen ausgebreitet.

Tilman Krause, DIE WELT, 01.12.2013

Die Größe von Hannelore Schlaffer macht aus, dass sie ein schärferes Licht auf die Menschen der Stadt wirft als diese auf sich selbst – und zugleich mit literarischen Mitteln eine Ideal- oder Traumstadt konturiert.

Michael Girke, Neues Deutschland, 01.12.2013

(Beide Bücher können) lehren, das Alltägliche weniger selbstverständlich zu machen.

Robert Zwarg, Phase 2, 01.12.2013

Hannelore Schlaffer inspiziert mit ethnologischem Blick auf fein-süffisante Weise. (…) Neben einer präzis-pointierten ›Inhaltsangabe‹ liefert sie vor allem fabelhafte Stil- und Formanalysen. (…) Da steht Schlaffers Passage durch die City in bester kulturkritischer Tradition.

Edelgard Abenstein, Deutschlandradio Kultur, 01.11.2013

Hannelore Schlaffer hat über Jahre hin beobachtet, wie die ›gelenkten‹ Bürger mit Häusern, Plätzen und Gastlichkeiten in der City umgehen. Pointiert beschreibt sie, wie sie sich bewegen, sich für den Stadtbesuch herrichten, sich miteinander gehaben.

AOL-Bücherbrief, Nr. 78, 01.10.2013

Das schmale Werk ist mit Wehmut und Melancholie geschrieben, im Grunde ist es die Präsentation eines Werteverfalls. (…) Trotzdem lesen sich Hannelore Schlaffers Bestandsaufnahmen unterhaltsam.

André Paul, Bayerische Staatszeitung, 01.10.2013

Feine mikrosoziologische Studien. Dass man diesen Essay nicht als Levitenleserei empfindet, liegt auch an der kühlen Eleganz der Formulierungskunst und dem Verzicht auf marktschreierische Kulturkritik.

Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.10.2013

Eine ebenso witzige wie scharfsinnige Polemik gegen die moderne Stadtplanung. (…) Ein Buch, das Augen öffnet.

Westfälischer Anzeiger, 01.10.2013

Aber Schlaffer klagt zum Glück nicht nur. Sie weiß durchaus zu schätzen, dass eine Stadt nach ihren großen Festen etwas erschöpft, aber auch glücklich aussieht.

german.architects.com, 01.10.2013

In ihren unprätentiösen Schilderungen und vorsichtig-andeutenden Interpretationen liegt die große Stärke dieser Autorin. An ihrer fast makellosen Prosa muss sie sehr lange gefeilt haben – die Lektüre profitiert davon, stilistisch ist das Buch ein Genuss.

buchinformationen.de

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