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Mathias Brodkorb

Postkoloniale Mythen

Auf den Spuren eines modischen Narrativs. Eine Reise nach Hamburg und Berlin, Leipzig, Wien und Venedig

28,00 €
Einband
Hardcover
Format
12,00 × 21,00 cm
Umfang
272 Seiten
Erscheinungstermin
07.05.2025
ISBN
978-3-98737-032-8
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 22,99 € ISBN 978-3-98737-439-5
PDF 22,99 € ISBN 978-3-98737-438-8

Das postkoloniale Narrativ von den angeblich bis heute rassistischen, ausbeuterischen und räuberischen Weißen hat zu verheerenden Entwicklungen nicht nur in den ethnologischen Wissenschaften und Museen geführt, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit.

Auf Platz 5 der Sachbuch-Bestenliste von Die Literarische Welt, RBB Kultur, NZZ und Radio Österreich 1 im Juni 2025

Die deutsche Kolonialgeschichte währte ganze 35 Jahre. Erst 1884 begann das Deutsche Kaiserreich, auf dem afrikanischen Kontinent sogenannte Schutzgebiete zu errichten, verlor diese aber bereits 1919 an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs.
Mit dem Ende des Kolonialismus jedoch, so wollen uns postkoloniale Aktivisten und ihre universitären oder musealen Stichwortgeber weismachen, kamen Ausbeutung, Kunstraub, Versklavung und Rassismus keineswegs zu einem Ende. Sie leben angeblich im postkolonialen Zeitalter fort, nur raffinierter. Da gibt es viel wiedergutzumachen.
Mathias Brodkorb hat sich auf den Weg begeben und die Hotspots der postkolonialen Wiedergutmachung im deutschsprachigen Raum aufgesucht, die ehemaligen Völkerkundemuseen. Statt ihrer Aufgabe des Sammelns, Bewahrens, Erforschens und Ausstellens nachzugehen, sind sie vorrangig mit der Verfertigung des eigenen guten Gewissens beschäftigt. Zu diesem Zweck werden nicht nur Fakten verschwiegen, die nicht ins Bild passen, sondern mitunter auch historische Dokumente verfälscht. Viele Museen sind zu »Ideologiemaschinen« geworden, um den weißen Westen einer ewigen Schuld zu überführen.

Vita

Mathias Brodkorb

Mathias Brodkorb, Jahrgang 1977, studierte Philosophie und Altgriechisch. Von 2002 bis 2019 gehörte er dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern an. Von 2011 bis 2016 war er Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur und von 2016 bis 2019 Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er lebt als freier Publizist in Schwerin.

Pressestimmen

(E)ine kurzweilige, reich bebilderte und zugleich quellenreiche Darstellung. (…) Das Buch regt dazu an, gängige Narrative kritisch zu prüfen – eine lesenswerte Lektüre für gesellschaftspolitisch Interessierte.

Der Kriminalist, 16.03.2026

(Mathias Brodkorbs) engagiert verfassten, gut recherchierten und politisch unbequemen Buch, das gewiss auch kontroverse Diskussionen verdient, sind zahlreiche interessierte Leser zu wünschen.

Thorsten Paprotny, Rezensionen.ch, 07.03.2026

Interessierte sollten sich (…) einen eigenen Eindruck von den Ausstellungen (…) verschaffen. Dringend zu empfehlen ist dann aber, Brodkorbs wichtigen Report als Schutz vor historischen Halbwahrheiten dabeizuhaben.

Dr. Daniel Lange, Damals. Das Magazin für Geschichte und Kultur, 01/2026

Mit (…) Gründlichkeit und gedanklicher Schärfe analysiert Brodkorb (…) die ›postkolonialen Mythen‹ (…). Sein Buch ist die beste kritische Einführung (…), die momentan zu haben ist.

Matthias Heine, DIE WELT, 31.07.2025

Es lohnt sich das Buch zu lesen: Es ist informativ, Zeitgeist-kritisch und noch dazu unterhaltsam geschrieben.

Andreas Schlothauer, Kunst & Kontext, 26.07.2025
4 weitere Pressestimmen Weitere Pressestimmen ausblenden

(Brodkorb) rückt viele scheinbare Gewissheiten zurecht, indem er sie mit den historischen Fakten abgleicht (…). Lesenswert und glänzend geschrieben (…). Und gewitzt noch dazu.

Karl-Heinz Kohl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.06.2025

Brodkorbs neues Werk ist ein spannender Standpunkt in einer einseitig geführten Debatte.

Michael Meyer, Ostsee-Zeitung, 22.06.2025

ein Füllhorn gut belegter Fakten und Fragen

Michael Reisser, ekz Bibliotheksservice, Juni 2025

eine sehr pointierte Streitschrift

Almuth Spiegler, Die Presse, 28.05.2025

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