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Cover Schriften / Graphologie. Schriften 1

Ulrich Sonnemann

Schriften / Graphologie. Schriften 1

Handschrift im Spiegel. Irrationalismus im Widerstreit

Herausgeber: Paul Fiebig

Reihe: Ulrich Sonnemann: Schriften, Band 1

38,00 €
Einband
Hardcover
Format
14,50 × 22,00 cm
Umfang
447 Seiten
Erscheinungstermin
01.01.2005
ISBN
978-3-934920-61-3
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 29,99 € ISBN 978-3-86674-354-0
PDF 29,99 € ISBN 978-3-86674-765-4

'Graphologie hatte mich bereits als Kind interessiert, und Joseph Roth, der in meinem Elternhaus verkehrte und ebenfalls graphologisch interessiert und tätig war, hat mich darin bestärkt. In Amerika, bei der Armee, bestand meine Tätigkeit als klinischer Psychologe im wesentlichen darin, ›projektive Techniken‹ anzuwenden; und die Graphologie, von der gar nicht bekannt war, daß sie etwas Seriöses haben könne, wo sie sich auf eine Theorie der Ausdrucksbewegung gründet, die führte ich da ein. Von daher kam es, nach dem Krieg, zu meinem Graphologie-Buch, das zwanzig Jahre lang mit immer erneuten Auflagen auf dem Markt blieb, und zu den Vorlesungen, die ich auf Veranlassung befreundeter Psychoanalytiker über den gleichen Gegenstand am New Yorker City College hielt.'
Ulrich Sonnemann
Inhaltsverzeichnis
– Handschriftenanalyse im Dienste der Psychodiagnostik
– Der Widerspruch im Irrationalismus
– Theorieverbote des Wissenschaftsglaubens
– Den fliegenden Untertassen fehlt es an Tassen
– Kann Astrologie Erkenntnis sein?
– Atlantis zum Beispiel
– Die gewonnene Wette

Vita

Ulrich Sonnemann

Ulrich Sonnemann, geboren 1912 in Berlin, studierte Philosophie, Sozialwissenschaften und Psychologie und promovierte 1934 in Basel. Er emigrierte in die Vereinigten Staaten, lehrte als Professor für Psychologie in New York. 1955 kehrte er nach Deutschland zurück und lebte bis 1969 als freier Schriftsteller in München. In dieser Zeit schrieb er u. a. Das Land der unbegrenzten Zumutbarkeiten, das ein Jahr lang auf der Spiegel-Bestsellerliste stand, und sein philosophisches Hauptwerk, die Negative Anthropologie. Von 1969 bis 1974 war er Dozent an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film, danach Professor für Sozialphilosophie an der Gesamthochschule Kassel. Er starb 1993.

Paul Fiebig

Paul Fiebig, Jahrgang 1942, Studium der Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft, 1970 Dissertation über das »Orchester-Zwischenspiel« bei Thomas Mann. Ab 1971 beim Saarländischen Rundfunk. Seit 1984 Musikredakteur beim Südwestfunk Baden-Baden. Von 1998 an Leiter der Wort-Musik-Redaktion. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften, Sammelpublikationen etc. Bei zu Klampen veröffentlichte er die »Schriften» (Band 1-10, 2005-2022).

Pressestimmen

Für junge und alte Kriminalisten gilt es einen Philosophen zu entdecken und trotz Reduzierung von Mitteln gehört Sonnemanns ›Handschrift als Spiegel‹ auch in die kriminalistische Bibliothek, vereinnahmen lässt er sich deshalb noch lange nicht.

Kriminalistik. Unabhängige Zeitschrift für die kriminalistische Wissenschaft und Praxis

Sonnemann war der letzte Denker einer authentischen Kritischen Theorie, der als einziger den weiten Bogen zu spannen wußte (…) von aktuellen politischen Auseinandersetzungen zu den historischen Wurzeln der aktuellen Verhältnisse der Gegenwart.

Peter Warsitz

(…) eingreifendes Denken, das sich vor keinem Konflikt scheute. Es stand ein für Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit und war beißend, scharf und treffend gegen alles, was sich wider die Verwirklichung von Gerechtigkeit und Menschlichkeit stellte.

Wolfdietrich Schmied-Kowarzik

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