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Cover Nachgelassene Schriften / Kunst und Befreiung

Herbert Marcuse

Nachgelassene Schriften / Kunst und Befreiung

Herausgeber: Peter-Erwin Jansen

Reihe: Herbert Marcuse: Nachgelassene Schriften, Band 2

28,00 €
Einband
Hardcover
Format
14,50 × 21,50 cm
Umfang
166 Seiten
Erscheinungstermin
01.09.2000
ISBN
978-3-924245-84-9
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
PDF 22,99 € ISBN 978-3-86674-887-3

Herbert Marcuse hat die Beschäftigung mit Kunst und ihrer Theorie zeitlebens als ein Zentrum seines theoretischen Schaffens betrachtet, ja sie scheint ihm im Laufe seiner Entwicklung sogar immer wichtiger geworden zu sein. Je stärker die Sprache der eindimensionalen Gesellschaft zur Sprache von Propaganda und Werbung zu verkommen drohte, desto höher schätzte Marcuse die Bedeutung des unverdinglichten künstlerischen Ausdrucks ein. Trotz des immer auch affirmativen Charakters der Kunst war für Marcuse eine Befreiung der Menschen von gesellschaftlicher Fremdbestimmung ohne den utopischen Gehalt wahrer künstlerischer Produktion undenkbar.
In »Kunst und Befreiung« sind Marcuses unveröffentlichte Arbeiten zur Ästhetik von den späten 40er Jahren bis 1978 gesammelt. Inhalt:
1) Kunst und Politik im totalitären Zeitalter
2) Kunst in der eindimensionalen Gesellschaft
3) Musik von anderen Planeten
4) Kunst als Form der Wirklichkeit
5) Zur Kritik an der Politisierung der Kunst
6) Kunst und Befreiung
7) Notizen zu Proust
4) Lyrik nach Auschwitz

Vita

Herbert Marcuse

Herbert Marcuse, geboren 1898 in Berlin, wurde nach dem Militärdienst im Ersten Weltkrieg für kurze Zeit Mitglied eines Soldatenrates in Berlin. Ab 1919 studierte er Literaturwissenschaft und Philosophie in Freiburg/Breisgau (u.a. bei Husserl und Heidegger). 1932 wurde er Mitarbeiter des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und emigrierte 1934 nach New York, wo er am Institute of Social Research tätig war und Mitbegründer der Kritischen Theorie der Gesellschaft wurde. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Marcuse für den amerikanischen Geheimdienst, um die Kriegsanstrengungen der Aliierten gegen Nazideutschland zu unterstützen. Nach Ende des Krieges lehrte er an verschiedenen renommierten Universitäten der USA, wo er seine Werke »Triebstruktur und Gesellschaft«, »Vernunft und Revolution«, »Der eindimensionale Mensch« verfasste, die zu den grundlegenden Texten für die Studentenbewegung der sechziger und siebziger Jahre wurden. 1979 starb Herbert Marcuse während eines Deutschlandaufenthalts.

Foto Peter-Erwin Jansen

Peter-Erwin Jansen

Peter-Erwin Jansen, geboren 1957, studierte in Frankfurt am Main Philosophie, Germanistik, Soziologie und Politik. Er arbeitete als wissenschaftlicher Publizist. Als Vertreter der Nachlasseigentümer ist er für die Nachlässe von Herbert Marcuse und Leo Löwenthal verantwortlich. Er fungiert als einer der fünf Direktoren der International Herbert Marcuse Society (IHMS). Jansen lehrt an der Hochschule Koblenz, und hatte im Herbst 2019 eine Gastprofessur an der University of California in Santa Barbara inne. Bei zu Klampen erschienen »Das Schicksal der bürgerlichen Demokratie« (1999), »Kunst und Befreiung« (2000), »Philosophie und Psychoanalyse« (2002), »In steter Freundschaft« (2003), »Die Studentenbewegung und ihre Folgen« (2004), »Feindanalysen« (2007), »Ökologie und Gesellschaftskritik« (2009), »Der eindimensionale Mensch« (2014), »Kapitalismus und Opposition« (2017) und »Über Herbert den Greisen und Leo den Weisen« (2021).

Pressestimmen

Die Schriften sind gut übersetzt und werden philologisch kontextualisiert, jeder Band ist mit einer langen Einleitung versehen. Und: Das Disparate, Beiläufige der Schriften erlaubt ganz en passant und unaufdringlich Einblicke in die Arbeits- und Denkweise Marcuses.

Spex, Das Magazin für Popkultur, Nr. 2, 01.01.2001

Dass es um Herbert Marcuse still geworden ist, hat seine Gründe, wenn auch kein Recht. (…) Umso verdienstvoller, wenn der zu Klampen Verlag zum 25. Todestag – am 29. Juli – die neunbändige Ausgabe von Marcuses Schriften (…) neu und in attraktivem Outfit herausbringt.

Badische Zeitung

Gut, dass der (…) zu Klampen Verlag begonnen hat, den Nachlass von Marcuse zu veröffentlichen.

Neues Deutschland

Zu der Gesamtausgabe: Herbert Marcuse ist bis heute das Stiefkind der Frankfurter Schule geblieben (…) Dem hiesigen Mißstand abhelfen will Peter-Erwin Jansen mit einer deutschen Ausgabe Nachgelassener Schriften.

Süddeutsche Zeitung

Diesen Marcuse der großen Werke ruft der Verlag zu Klampen dieser Tage in Erinnerung, wenn er Marcuses früher bei Suhrkamp erschienene Schriften in einer Neuausgabe veröffentlicht. (…) Es ist an der Zeit, diesen Marcuse zu entdecken.

Süddeutsche Zeitung
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tachles

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