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Herbert Marcuse

Der eindimensionale Mensch

Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft

Herausgeber: Peter-Erwin Jansen

24,00 €
Einband
Softcover
Format
12,50 × 20,50 cm
Umfang
296 Seiten
Erscheinungstermin
19.08.2014
ISBN
978-3-86674-239-0
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
PDF 19,99 € ISBN 978-3-86674-370-0

'Die gegenwärtige industrielle Zivilisation beweist, daß sie die Stufe erreicht hat, auf der ›die freie Gesellschaft‹ in den traditionellen Begriffen ökonomischer, politischer, und geistiger Freiheit nicht mehr angemessen bestimmt werden kann; nicht weil diese Freiheiten bedeutungslos geworden sind, sondern weil sie zu bedeutsam sind, um auf die traditionellen Formen begrenzt zu bleiben. Entsprechend den neuen Fähigkeiten der Gesellschaft bedarf es neue Weisen der Verwirklichung.'
Herbert Marcuse, Der eindimensionale Mensch

Vita

Herbert Marcuse

Herbert Marcuse, geboren 1898 in Berlin, wurde nach dem Militärdienst im Ersten Weltkrieg für kurze Zeit Mitglied eines Soldatenrates in Berlin. Ab 1919 studierte er Literaturwissenschaft und Philosophie in Freiburg/Breisgau (u.a. bei Husserl und Heidegger). 1932 wurde er Mitarbeiter des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und emigrierte 1934 nach New York, wo er am Institute of Social Research tätig war und Mitbegründer der Kritischen Theorie der Gesellschaft wurde. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Marcuse für den amerikanischen Geheimdienst, um die Kriegsanstrengungen der Aliierten gegen Nazideutschland zu unterstützen. Nach Ende des Krieges lehrte er an verschiedenen renommierten Universitäten der USA, wo er seine Werke »Triebstruktur und Gesellschaft«, »Vernunft und Revolution«, »Der eindimensionale Mensch« verfasste, die zu den grundlegenden Texten für die Studentenbewegung der sechziger und siebziger Jahre wurden. 1979 starb Herbert Marcuse während eines Deutschlandaufenthalts.

Foto Peter-Erwin Jansen

Peter-Erwin Jansen

Peter-Erwin Jansen, geboren 1957, studierte in Frankfurt am Main Philosophie, Germanistik, Soziologie und Politik. Er arbeitete als wissenschaftlicher Publizist. Als Vertreter der Nachlasseigentümer ist er für die Nachlässe von Herbert Marcuse und Leo Löwenthal verantwortlich. Er fungiert als einer der fünf Direktoren der International Herbert Marcuse Society (IHMS). Jansen lehrt an der Hochschule Koblenz, und hatte im Herbst 2019 eine Gastprofessur an der University of California in Santa Barbara inne. Bei zu Klampen erschienen »Das Schicksal der bürgerlichen Demokratie« (1999), »Kunst und Befreiung« (2000), »Philosophie und Psychoanalyse« (2002), »In steter Freundschaft« (2003), »Die Studentenbewegung und ihre Folgen« (2004), »Feindanalysen« (2007), »Ökologie und Gesellschaftskritik« (2009), »Der eindimensionale Mensch« (2014), »Kapitalismus und Opposition« (2017) und »Über Herbert den Greisen und Leo den Weisen« (2021).

Pressestimmen

Marcuses Studien sind trotz ihrer Prägnanz nur ein Anfang. (…) Plastisch, intelligent und radikal sind die Ausführungen, und in ihrer erschreckenden Aktualität – hoffentlich endlich – ein Weckruf.

Daphne Tokas, Literaturkritik.de, 01.11.2016

Wer also Marcuse heute zur Hand nimmt, kann erstaunliche Einsichten in unsere Gegenwart gewinnen und zwar genau in jene Grundlagen der Eindimensionalität, die Marcuse herausgearbeitet hat.

Fritz Rebeis, Widerspruch – Münchner Zeitung für Philosophie, Nr. 60, 01.01.2015

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