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Wolfram Hänel

Rollator Blues

Vielleicht muss man ja doch nicht sterben …

Reihe: zu Klampen Literanover

24,00 €
Einband
Softcover
Format
11,00 × 19,00 cm
Umfang
456 Seiten
Erscheinungstermin
07.03.2022
ISBN
978-3-86674-821-7
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
PDF 19,99 € ISBN 978-3-86674-951-1
ePub 19,99 € ISBN 978-3-86674-952-8

Die Geschichte einer großen Freundschaft, die trotz aller Widrigkeiten Bestand hat. Und die der Liebe: Zwei Freunde, die immer die gleiche Frau geliebt haben – und die erst jetzt begreifen, welche Hoffnung das für die letzten Jahre, die noch vor ihnen liegen, bedeutet.

Too old to rock ’n’ roll, too young to die – ein Roadtrip mit dem Soundtrack der Siebziger!
Fast fünfzig Jahre ist es her, dass Kurt Appaz und seine Freunde gleich nach dem vermasselten Abitur in einem VW-Bus an die französische Atlantikküste gefahren sind. Sie wollten ihre Freiheit auskosten und später mal ein ganz anderes Leben führen.
Die Träume von damals haben sich nicht erfüllt, alles ist anders gekommen, als sie sich erhofft hatten. Aber sie haben ihre Träume nicht vergessen – und so wollen die fünf sich und dem Rest der Welt beweisen, dass da noch was geht. Wieder führt der Weg mit einem VW-Bus zum Atlantik, auf derselben Route wie 1975.
Doch die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Es sind nicht nur die Macken und Verschrobenheiten, die mit dem Alter stärker geworden sind, sondern auch die kleinen und großen Geheimnisse, die jeder mit sich herumschleppt. Die sorgsam errichteten Fassaden bekommen Risse, die sich nicht mehr verbergen lassen, und die Reise bringt so manches ans Tageslicht, mit dem keiner gerechnet hat. Aber bei allen Pannen und Enttäuschungen finden sie schließlich doch einen Weg für sich – es ist noch lange nicht vorbei, eigentlich fängt sogar alles gerade erst an.
Die Fortsetzung der 70er-Jahre-Hannover-Romane »Der Junge, der mit Jimi Hendrix tanzte« und »1975« sowie der Abschluss der Kurt-Appaz-Reihe.

Vita

Wolfram Hänel

Wolfram Hänel, Jahrgang 1956, hat Germanistik und Anglistik an der FU Berlin und der Uni Hannover studiert. Er lebt und schreibt zusammen mit der Dramaturgin Ulrike Gerold am Stadtrand von Hannover. Neben mehreren Theaterstücken haben sie über 150 Bücher veröffentlicht, die in insgesamt dreißig Sprachen übersetzt wurden. Gerold und Hänel sind Mitglieder im PEN-Zentrum. Bei zu Klampen veröffentlichte Hänel »Kein Erbarmen« (2012), »Haarmanns Erbe« (2015), »Der Junge, der mit Jimi Hendrix tanzte« (2021), »1975« (2021) und »Rollator Blues« (2022).

Pressestimmen

Ein großartiges, warmes und auch liebevoll gestaltetes Buch – wie geschaffen für Berge und Strand, nicht nur in Frankreich.

Manfred Sohn, Unsere Zeit, 01.06.2022

macht Mut, auch in Sichtweite des Rollators beweglich zu bleiben

Christian von Zittwitz, Buchmarkt, 01.05.2022

eine fantastische Geschichte

Heinz Flischikowski, Kulturwerkstatt Meiderich, 01.05.2022

Ein Roman mit einer enormen emotionalen Wucht.

Heidelinde Penndorf, Penndorf-Rezensionen, 01.05.2022

Einmal in das Buch vertieft, lässt es einen nicht mehr so schnell los.

Axel-Holger Haase, Kreiszeitung Wochenblatt, 01.04.2022
7 weitere Pressestimmen Weitere Pressestimmen ausblenden

Ein sehr anrührendes Buch. (…) Man lacht mit einem weinenden Auge.

Margarete von Schwarzkopf, NDR-Podcast »Die Bücherwelt«, 01.04.2022

Wer jetzt zwischen 60 und 70 Jahre alt ist, sollte (den Rollator Blues) lesen. Wer dann noch (…) nicht ganz aufgehört hat, von einer besseren Welt zu träumen, muss ihn lesen.

Manfred Sohn, Zeitschrift Ossietzky, 01.04.2022

Hänels flotte, dialogsatte Prosa transportiert die (…) Konflikte gegensätzlicher Persönlichkeiten, die hochemotionale Geschichte einer Freundschaft, satirische Spitzen gegen viele Phänomene der Gegenwart (…) sowie die Existenzkrisenmomente von Hauptfigur Kurt.

Dietmar Kanthak, General-Anzeiger Bonn, 01.03.2022

Angemessen komisch und melancholisch zugleich ist dieses Buch, kein Alterswerk, aber ein Roman über das Altern.

Stefan Gohlisch, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 01.03.2022

Hänels Schilderungen der unterschiedlichsten Gegebenheiten führen zu geradezu sinnlichen Erlebnissen beim Leser: Man schmeckt den Rotwein, fühlt den Wind am Strand in Frankreich und riecht gleichzeitig den Teppich im hannoverschen Wohnzimmer.

Michael Krowas, Lokalpresse 24 Hannover, 01.03.2022

Was den Roman (…) sehr zeitgemäß macht: (…) Hoffnung, Idealismus und der Glaube an eine andere, bessere Welt mögen in die Jahre gekommen sein. Aber sie haben immer noch Zukunft.

Stefan Gohlisch, Neue Presse Hannover, 01.03.2022

Der persönlichste Roman von Wolfram Hänel (…), mit ironischem und kritischem Blick auf Zeit und Zeitgeist geschrieben (…) – eine gelungene Aufarbeitung persönlicher und zeitgenössischer Erinnerungen. (…) Ein großer Spaß!

Frank-Michael Preuss, PR-Agentur Hannover, 01.03.2022

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