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Gerd Lüdemann

Der erfundene Jesus

Unechte Jesusworte im Neuen Testament

14,00 €
Einband
Softcover
Format
13,00 × 19,50 cm
Umfang
96 Seiten
Erscheinungstermin
10.01.2025
ISBN
978-3-98737-037-3
Status
lieferbar
Bezug
Wird auf Bestellung gedruckt
Auch lieferbar als E-Book:
PDF 11,99 € ISBN 978-3-86674-920-7
ePub 11,99 € ISBN 978-3-86674-458-5

Im Neuen Testament finden sich zahlreiche Worte Jesu, die ihm erst später in den Mund gelegt wurden und die dennoch in den christlichen Kirchen bis heute als Gottes Wort gelten. Von der Jesusforschung wurden diese erfundenen Worte schnell ad acta gelegt, die Konzentration sollte auf vermeintlich echte Sprüche gelenkt werden. Mit seiner Sammlung erfundener Jesusworte thematisiert Gerd Lüdemann »unechte« Jesus-Sprüche und vermittelt zugleich einen Eindruck von der Mentalität früher Christen, die diese Worte ersonnen haben. Die Vielfalt der unechten Jesusworte zeigt deutlich, daß Jesus nach dem Kreuzestod schnell zum Mittelpunkt eines neuen Glaubens wurde. Christen haben von Beginn an von Jesus Antwort auf ihre Fragen erwartet und, wo kein geeignetes Jesus-Wort vorhanden war oder ein Ausspruch nicht mehr paßte, Worte verändert oder gar erfunden.

Vita

Gerd Lüdemann

Gerd Lüdemann, Jahrgang 1946, ist Professor emeritus für Geschichte und Literatur des frühen Christentums an der Georg August Universität in Göttingen und Visiting Scholar an der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, USA. Er ist der Gründer des Archivs »Religionsgeschichtliche Schule« an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen. 1998 wurde ihm als ausgewiesenem Neutestamentler die Bezeichnung seines Lehrstuhls als Lehrstuhl für Neues Testament vom Präsidenten der Universität Göttingen als Folge der Beanstandung seiner Lehre durch die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen verboten, weil er sich in seinen Veröffentlichungen und in seiner wissenschaftlichen Arbeit zu kritisch mit Fragen des evangelischen Bekenntnisses auseinandergesetzt hatte. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Im Würgegriff der Kirche« (1998), »Jesus nach 2000 Jahren« (1999, 2004, 2012, 2014), »Das Unheilige in der Heiligen Schrift« (2001), »Paulus, der Gründer des Christentums« (2001, 2014), »Die Auferweckung Jesu von den Toten« (2002), »Die Intoleranz des Evangeliums« (2004), »Altes Testament und christliche Kirche« (2006, 2014), »Das Jesusbild des Papstes« (2007), »Der erfundene Jesus« (2008), »Jungfrauengeburt?« (2008), »Die ersten drei Jahre Christentum« (2009), »Die gröbste Fälschung des Neuen Testaments« (2010), »Wer war Jesus?« (2011), «Der große Betrug« (2011), »Der älteste christliche Text« (2011), »Der echte Jesus« (2013) und »Ketzer« (2016).

Pressestimmen

Lüdemann vermittelt einen Eindruck von der Mentalität früher Christen (…) und lässt so die Entstehung der ältesten Kirche besser begreifen.

lehrerbibliothek.de, 01.03.2025

Der theologische Literaturwissenschaftler Gerd Lüdemann hat eine wahrlich detektivische Arbeit geleistet.

Elbe-Elster Rundschau

Trotz des Wissens um die Unechtheit vieler Jesus-Worte werden diese von den christlichen Kirchen heute immer noch als Gotteswort hingestellt (…). Darauf aufmerksam gemacht zu haben, ist ein bleibendes aufklärerisches Verdienst Lüdemanns.

Humanistischer Pressedienst

Lüdemann vermittelt einen Eindruck von der Mentalität früher Christen, die diese Worte produziert haben, und lässt so die Entstehung der ältesten Kirche besser begreifen.

lehrerbibliothek.de

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