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Cover Urteilskraft als politisches Vermögen

Frank Hermenau

Urteilskraft als politisches Vermögen

Zu Hannah Arendts Theorie der Urteilskraft

Reihe: Kritische Studien, Band 13

24,00 €
Einband
Softcover
Format
14,80 × 21,00 cm
Umfang
179 Seiten
Erscheinungstermin
01.09.1999
ISBN
978-3-924245-80-1
Status
lieferbar
Bezug
Nur über den Verlag zu beziehen

»Urteilskraft« ist eine der zentralen Fiktionen aller modernen Gesellschaften. Es wird kein Vertrag geschlossen, keine Wahl abgehalten, kein Gerichtsverfahren geführt, ohne daß implizit immer schon die Urteilsfähigkeit der Beteiligten unterstellt würde. Gleichzeitig aber wird die immer schon unterstellte Urteilskraft der Individuen durch die moderne Gesellschaft hintertrieben. Hannah Arendt hat erkannt, daß die zunehmende Atomisierung der Gesellschaft, die globalen Krisenerscheinungen, die Entindividualisierung der zwischen Arbeit und Konsum eingespannten Menschen zu »Weltlosigkeit« und Verlust von Urteilskraft, den Bedingungen für die Entstehung totalitärer Herrschaft, führen. Eine Stärkung der politischen Freiheit setzt daher Stärkung der politischen Urteilskraft voraus.
Frank Hermenau versteht es in seiner Studie über Hannah Arendt, dem philosophischen Begriff der Urteilskraft die politische Schärfe zu geben, die ihn zu einer Waffe im Kampf gegen totalitäre Versuchungen macht.

Pressestimmen

(…) eine wertvolle Etappe auf dem noch zu bewältigenden Interpretationsweg zur Bedeutung der politischen Urteilskraft im Werk Hannah Arendts. (…) Origineller Zugriff, analytische Kompetenz, logisch-stringente Gedankenführung sowie sprachliche Prägnanz.

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