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Bernd Ahrbeck

Jahrmarkt der Befindlichkeiten

Von der Zivilgesellschaft zur Opfergemeinschaft

Reihenherausgeber: Anne Hamilton

Reihe: Essayreihe

18,00 €
Einband
Hardcover
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
158 Seiten
Erscheinungstermin
17.03.2022
ISBN
978-3-86674-826-2
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 14,99 € ISBN 978-3-86674-959-7
PDF 14,99 € ISBN 978-3-86674-957-3

Droht sich die berechtigte Forderung nach Gleichberechtigung in ihr Gegenteil zu verkehren? Ab welchem Grad der Segregation selbststilisierter Opfergruppen beginnt ein Gemeinwesen zu zerfallen?

Einen höheren Grad an Gleichberechtigung als in unserer Gesellschaft hat es kaum je in der Geschichte gegeben. In den gegenwärtigen Debatten jedoch scheint es häufig so, als seien noch nie so viele Menschen diskriminiert worden wie heute. Beständig drängen neue Interessengruppen mit Forderungen nach Entschädigung an die Öffentlichkeit, ein regelrechter Wettkampf, wem die größte Opferrolle gebührt, ist entbrannt. Befindlichkeit ist Trumpf.
Mit den gesteigerten Empfindlichkeiten wächst das Bedürfnis nach Deutungshoheit und Sozialkontrolle. Gegen die Interessen und Lebensvorstellungen einer überwältigenden Mehrheit streben kleine Gruppierungen, getrieben von politischem Sendungsbewusstsein, den fundamentalen gesellschaftlichen Wandel und ein neues kulturelles Selbstverständnis an.
Bernd Ahrbeck zieht eine ernüchternde Bilanz dieser Entwicklung und verweist auf ihre beachtliche Sprengkraft.

Vita

Foto Bernd Ahrbeck

Bernd Ahrbeck

Bernd Ahrbeck, geboren 1949, ist Erziehungswissenschaftler, Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker. Er lehrt als Professor für Psychoanalytische Pädagogik an der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU Berlin). Von 1994 bis 2016 hatte er einen Lehrstuhl am Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Es erschienen bereits »Jahrmarkt der Befindlichkeiten« (2022) und »Basteln am Ich« (2024).

Pressestimmen

Das Buch von Bernd Ahrbeck will aufrütteln und aufklären, diskriminieren will es nicht.

E. Peerenboom-Dartsch, Katholische Bildung, 01.05.2022

Ahrbeck kritisiert vehement – aber sachlich! (…) Den Lesern dieser Rezension sei daher die Lektüre des Buches ans Herz gelegt.

Frank Raudszus, Egotrip-Magazin, 02-07.2025

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