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Petra Kipphoff

Max Beckmann

Der Maler als Schreiber

20,00 €
Einband
Hardcover
Format
13,00 × 20,00 cm
Umfang
129 Seiten
Erscheinungstermin
18.10.2021
ISBN
978-3-86674-805-7
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 16,99 € ISBN 978-3-86674-938-2
PDF 16,99 € ISBN 978-3-86674-937-5

Max Beckmann war nicht nur ein bedeutender Exponent der künstlerischen Moderne. Auch in seinen Schriften erweist er sich als Meister der Zeit- und Selbstdiagnose.

Max Beckmann (1884–1950), einer der großen Vertreter der künstlerischen Moderne, hat nicht nur ein eindrucksvolles malerisches, grafisches und bildhauerisches Werk hinterlassen. Er war auch ein äußerst produktiver Schreiber von Tagebüchern, Briefen und programmatischen Schriften. Zeitlebens vom Theater fasziniert, verfasste er sogar kleine Stücke.
Petra Kipphoff, die langjährige Kunst- und Literaturkritikerin der »ZEIT«, hat sich dieser bisher kaum beachteten Texte angenommen. Beckmanns Zeugnisse eines außergewöhnlich bewegten Lebens fügen sich in diesem Buch zu einem autobiografischen Drama zusammen. Der Künstler erscheint in ihnen als eigenwilliger, zuweilen ruppiger, schonungsloser Chronist seiner Gegenwart.
Gefördert von der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Vita

Petra Kipphoff

Petra Kipphoff von Huene studierte Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte. 1962 wurde sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Von 1960 bis 2002 war sie Redakteurin im Feuilleton der Wochenzeitung »Die ZEIT« mit dem Schwerpunkt Bildende Kunst. Seitdem schrieb sie vorwiegend für die »Neue Zürcher Zeitung«. Seit 2000 betreut sie den Nachlass Stephan von Huenes; ein Werkverzeichnis sowie mehrere Ausstellungskataloge wurden publiziert.

Pressestimmen

Die legendäre Kunstkritikerin (…) kann durch die Präzision ihres Blicks Erstaunliches zutage fördern. (…) (Max Beckmanns) Selbstporträts sind seine Autobiografie. Petra Kipphoffs konzises Buch ist dafür das beste Lesezeichen.

Florian Illies, DIE ZEIT, 01.03.2022

Ein Bild eines Menschen (entsteht), dessen Härte gegen sich selbst manche Selbstgerechtigkeit aufwiegt. Man liest das nicht ohne Bewunderung.

Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse, 01.02.2022

Mit ihrem Buch hat Petra Kipphoff als Erste die Schriften Max Beckmanns in den Fokus gerückt und sie in ihrer besonderen Eigenart gewürdigt.

Stefan Borchardt, Sichtwelten, 01.02.2022

eine feinfühlige Annäherung an den schreibenden Maler

Ralf Julke, Leipziger Internet-Zeitung, 01.11.2021

Petra Kipphoff (…) widmet sich einem Aspekt, der bisher zu kurz gekommen ist (…). Ein schönes, informatives Lesebändchen, ergänzt um gezeichnete Selbstbildnisse.

Sabine Cronau, Börsenblatt des deutschen Buchhandels, Nr. 45/2021
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Spannend ist es (…), wie die Biografie des Künstlers, die im bildnerischen Werk in vielen Selbstporträts starken Nachhall findet, auch das Schriftliche durchzieht.

Heiko Buhr, Lebensart im Norden, Nr. 12/2021

Längst überfällig ist die fundierte Bestätigung, dass Beckmann beides (Maler und Autor) war. Diese ist nun als Buch erschienen, verfasst von (…) Petra Kipphoff, der Grande Dame der Kunstkritik.

Stefan Weidle, Lesart, Nr. 3/2022

Petra Kipphoff gelingt es, Beckmanns Biografie, Lektüre und Malerei derart in Relation zueinander zu setzen, dass ein neues, recht ungewöhnliches Bild des zugleich wortreichen wie wortkargen Künstlers aufflackert.

Jennifer Dörnen, Palette, Nr. 02/2022