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Cover Reden statt schießen

Christof Wackernagel

Reden statt schießen

Die Kultur des Dialogs in Mali. Ein Tagebuch

24,00 €
Einband
Softcover
Format
13,50 × 21,00 cm
Umfang
208 Seiten
Erscheinungstermin
24.01.2019
ISBN
978-3-86674-586-5
Status
lieferbar
Bezug
Wird auf Bestellung gedruckt

Wackernagel war während des Militärputsches in Mali 2012 sowohl Betroffener als auch Beobachter. Er beschreibt, wie eine auf Frieden und Vermittlung bedachte Gesellschaft auf den militärischen Umsturz reagierte.

Kurz vor den anstehenden Wahlen 2012 fand in Mali, der Vorzeigedemokratie Westafrikas, ein Militärputsch statt, um »die Demokratie zu retten«. Christof Wackernagel, der bis 2013 zehn Jahre in Malis Hauptstadt Bamako lebte, war schockiert von dem Umbruch. Doch er war auch beeindruckt davon, dass nicht, wie erwartet, Bürgerkrieg, Chaos und Gewalt, folgten, sondern er die in Mali tief verankerte Kultur des Dialogs miterleben durfte, in der Konflikte diskutiert und mithilfe von Mediatoren geschlichtet werden. Mit seinem »Putschtagebuch« schildert Wackernagel politische und private Begebenheiten aus anderthalb Jahren Ausnahmezustand, zeichnet persönliche Betroffenheit und die Stimmung der Bevölkerung nach. Sein Miterleben des Putsches und seine Kenntnis der malischen Kultur machen seine Analyse des Geschehens herausragend und zeigen umso deutlicher, was Europa von Afrika lernen kann.

Vita

Christof Wackernagel

Christof Wackernagel, geboren 1951, ist Schauspieler und Autor. Wackernagel wirkt in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen mit, schreibt Bücher sowie Hörspiele, Theaterstücke und Beiträge zu Anthologien. Er ist Initiator der Kulturkarawane »Humanity’s Ark«. Bei zu Klampen veröffentlichte er »es« (2011), »RAF oder Hollywood« (2017), »Reden statt schießen« (2019), »Traumprotokolle« (2020) und »Politik des Traums« (2020).

Pressestimmen

Eine unentbehrliche Lektüre für jeden, der verstehen will, wie die politischen Erschütterungen in einem vermeintlich unbedeutenden westafrikanischen Land (…) auch mit der Zukunft unserer westlichen Welt verflochten sind.

Jonathan Fischer, DIE WELT

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