Was unterscheidet den Bürger vom Adeligen? Inwieweit weichen ihr öffentliches Erscheinungsbild, ihr privates Selbstverständnis voneinander ab? Was hat von der vormodernen Gesellschaft überlebt?
Vita
Jens Jessen
Jens Jessen, geboren 1955, arbeitete als Redakteur bei der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, wechselte 1996 als Feuilletonchef zur »Berliner Zeitung« und dann 1999 zur »ZEIT«. Von 2010 bis 2021 war er dort anschließend als Feuilletonredakteur ohne besondere Aufgaben tätig. Bei zu Klampen erschienen die Essaybände »Was vom Adel blieb. Eine bürgerliche Betrachtung« (2018) und »Der Deutsche. Fortpflanzung, Herdenleben, Revierverhalten« (2020). Mit dem »Grüffelo«-Schöpfer Axel Scheffler zusammen veröffentlichte er »Tierleben. Oder: Was sucht der Mensch in der Schöpfung?« (2023).
Pressestimmen
Jessen (…) sucht den Stallgeruch des Adels. Ein riskantes Spiel, aber eines mit Unterhaltungswert.
Nachahmenswert!
Jens Jessen widmet sich in kurzweiligen Anekdoten den Wertesystemen von Aristokratie und Bürgertum.
Unterhaltsam, leicht lesbar und mit kleinen Anekdoten versehen. (…) Sehr gut recherchiert und informativ.
(…) beeindruckt dieser Essay durch Faktendichte und treffsichere, kreative Formulierungen. (…) Jessens Essay ist informativ und anregend.
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Mit unnachahmlichem Esprit und Präzision.
Kluger Essay.
Ein wohltuend knapper Essay (…) Treffsichere Anekdoten und eine Prise Humor erfreuen den Leser.