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Hannes Giessler Furlan

Verein freier Menschen?

Idee und Realität kommunistischer Ökonomie

28,00 €
Einband
Softcover
Format
12,50 × 20,50 cm
Umfang
345 Seiten
Erscheinungstermin
06.04.2018
ISBN
978-3-86674-577-3
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 22,99 € ISBN 978-3-86674-708-1

Der Autor zeigt, wie die Idee kommunistischer Ökonomie in der Realität einen gewaltigen Staatsapparat bedingte, an ihren ehrenwerten Ansprüchen scheiterte, und was von ihr übriggeblieben ist.

Ihrer Idee nach sollte die kommunistische Gesellschaft viel gerechter als die kapitalistische sein und überdies nach Marx ein »Verein freier Menschen«. Doch im Namen des Kommunismus verwirklicht hat sich im 20. Jahrhundert vor allem eine totalitäre Gesellschaft. Die Ursachen des Misslingens sucht Hannes Giessler Furlan dort, wo der Kommunismus ansetzte: in der Ökonomie. Mit Sympathie für die Beweggründe, aber ohne falschen Respekt zeigt der Autor, wie die kommunistische Idee eines vernünftig eingerichteten Produktionsprozesses in der Realität einen gewaltigen Staats- und Planungsapparat bedingte, wie sie scheiterte, und was von ihr übriggeblieben ist.

Vita

Hannes Giessler Furlan

Hannes Giessler Furlan, Jahrgang 1979, hat Geschichte und Philosophie studiert. Er arbeitete als Referent in der Jugend- und Erwachsenenbildung und promovierte an der Leipziger Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie. Er lehrte an einer brasilianischen Universität und arbeitet als Lehrer in Köln. Das Buch »Verein freier Menschen?« ist eine gekürzte Fassung seiner Promotion.

Pressestimmen

Der Historiker und Philosoph weist auf blinde Flecken in linker Theorie und Praxis hin.

Peter Nowak, Der Freitag-Community online,, 01.09.2019

Ein umfassendes Buch über kommunistische Konzepte und Realisierungsversuche.

Rüdiger Mats, Jungle World, 01.02.2019

Das flüssig geschriebene Buch gibt mithilfe von gut ausgewählten Zitaten der Primärliteratur einen Überblick über ein breites Themenspektrum.

Roland Götz, Berliner Debatte Initial, Nr. 30, 01.01.2019

Giessler betrachtet den Kommunismus – nicht gänzlich ohne Sympathie – wie eine gute, aber doch irgendwie naive Idee. (…) Es ist ihm zugute zu halten, dass er sich eingehender mit ihm beschäftigt hat als andere.

Bertrand W. Klimmek, Kritiknetz – Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft, 01.10.2018

Es gibt gegenwärtig aber kaum ein Werk, das sich derart ernsthaft, solide und kenntnisreich mit diesen Fragen auseinandersetzt und sie unvoreingenommen behandelt. Insofern lohnt sich die Lektüre unbedingt.

Ulrich Busch, Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 01.01.2018
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Das flüssig geschriebene Buch (...) hilft zu verstehen, dass das ›Einfache, das schwer zu machen ist‹ (Bertolt Brecht) auch deswegen nicht gelingen konnte, weil das Konzept dafür zu einfach war.

Roland Götz, Berliner Debatte Initial, Nr. 4/2019

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