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Burkhard Müller

Fälschungen, Verwandlungen

Vom schönen Schein der Bilder, Häuser und Menschen

Reihenherausgeber: Anne Hamilton

Reihe: Essayreihe

26,00 €
Einband
Hardcover
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
256 Seiten
Erscheinungstermin
18.04.2016
ISBN
978-3-86674-521-6
Status
lieferbar
Bezug
Nur über den Verlag zu beziehen
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 20,99 € ISBN 978-3-86674-480-6

Kunstfälscher und Hochstapler erschüttern unsere festgefügten Überzeugungen von dem, was wahr und was falsch sei. Denn die Übergänge zwischen Täuschung und Verwandlung, Sein und Schein sind oft fließend. Wenn Wolfgang Beltracchi Bilder der klassischen Moderne echter malen kann als die Originalkünstler, wenn Gert Postel, gelernter Postbote, jahrelang unbehelligt als Oberarzt in der Nervenklinik amtiert, wenn eine Republik ein Königsschloss neu aufbaut, obwohl sie gar nicht weiß, wie sie es nutzen soll – was sagt das über unser Selbstverständnis?
Burkhard Müller geht aufsehenerregenden Fälschungen und Verwandlungen der jüngeren Vergangenheit nach, durch die plötzlich sehr zweifelhaft erscheint, was einst als eherne Gewissheit galt. Bilder, Häuser und Leute können immer auch etwas ganz anderes sein, als wir glauben.

Vita

Burkhard Müller

Burkhard Müller, geboren 1959, ist Dozent für Latein an der TU Chemnitz. Er schreibt regelmäßig für die »Süddeutsche Zeitung« und »Die Zeit«. 2008 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Im zu Klampen Verlag sind erschienen: »Schlussstrich« (1995, 2004), »Verschollene Länder« (1998, 2013), »Der König hat geweint« (2005), »Die Tränen des Xerxes« (2006), »Lufthunde« (2008) und »Fälschungen, Verwandlungen« (2016).

Pressestimmen

Müller hat einen Sinn für alles Bizarre und schreibt vergnüglich, verständlich, skeptisch. Einer, der eigensinnig in den Wunden des Zeitgeistes bohrt und sich dabei selber nicht furchtbar ernst nimmt.

Karin Großmann, Sächsische Zeitung, 01.05.2016

Die neun Essays, in denen Burkhard Müller diese und andere aufsehenerregende Geschichten erzählt, werfen ein bezeichnendes Licht darauf, wie unsere gegenwärtige Gesellschaft mit Wahrheit experimentiert. Ein interessantes Buch.

arthistcom.de Art History Communications, 01.05.2016

Es ist ein unglaublicher Gewinn, Müller beim Denken gewissermaßen zuzuschauen.

Börsenblatt, Nr. 11, 01.03.2016

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