zu Klampen! Verlag

Christof, Sabine und Katharina Wackernagel lesen im Literaturhaus Hannover

Die Schauspieler Christof, Sabine und Katharina Wackernagel lesen im Literaturhaus Hannover aus der im August erscheinenden Traumtrilogie »es« von Christof Wackernagel. In seinem dreispaltig angelegten und rund 600 Seiten umfassenden Großformat beschäftigt sich Wackernagel in einer literarischen Verarbeitung als Traum, Halluzination und Tagtraum mit der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Moderation: Sven Kramer, Universität Lüneburg Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 6 Euro) Kartenvorverkauf: Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover Telefon: (0511) 168-41222

Christof Wackernagel, geboren 1951, ist Schauspieler und Autor. Wackernagel wirkt in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen mit, schreibt Bücher sowie Hörspiele, Theaterstücke und Beiträge zu Anthologien. Er ist Initiator der Kulturkarawane »Humanity’s Ark«. Bei zu Klampen veröffentlichte er »es« (2011), »RAF oder Hollywood« (2017), »Reden statt schießen« (2019), »Traumprotokolle« (2020) und »Politik des Traums« (2020).

Der Grimm des Lebens
Frische Kolumnen aus einem lustigen Land

Sie sind auf der Suche nach dem »Grimm des Lebens«? Sie haben ihn gefunden! In seinem neuen Buch geht der Kolumnist Imre Grimm erneut mit Charme und Strenge dem deutschen Alltag auf den Grund. Wortwitz trifft auf präzise Beobachtung, anekdotische Nostalgie auf Selbstironie. Es geht um überdrehte Brötchennamen (»Mohnika«), liebestolle Jugendsprache (»Ich küsse deine Augen, Brudi!«), unsterbliche Anglizismen (»Mannschästerhose«) – und die Freude am gehobenen Spott. Ein Buch für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb. Grimms Kolumnen begeistern wöchentlich Millionen Leser von mehr als fünfzig Tageszeitungen in ganz Deutschland. Mit seinen Lesungsprogrammen ist er seit vielen Jahren auf deutschen Bühnen unterwegs.

Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer

Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen. Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig? In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.

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Veranstaltungsort

Literaturhaus Hannover
Sophienstraße 2
30159 Hannover