Sieben ausgewählte Lokale Hannovers als Schauplatz oder Hintergrund verbrecherischer Handlungen zu versammeln, ist ein Novum. Da der berüchtigte Krimi-Stammtisch sieben Schreibende stark ist, lag die Anzahl der zu kriminalisierenden Lokale nahe. Den Verfassern von 'Ein Bier, ein Wein, ein Mord' kamen neben wiederholten genussvollen Recherchen besonders zwei Umstände entgegen: Zum einen bewirkt öffentlicher Alkoholgenuss, dass man sich sogar in Gesellschaft von Schriftstellern wohlfühlen kann. Zum anderen erleichtert Trinken in Kneipen den Kontakt mit Leuten, die noch nie ein Buch gelesen haben. So verschieden in 'Ein Bier, ein Wein, ein Mord' die Tatorte sind, so unterschiedlich gestalten die Autorinnen und Autoren auch ihre 'Fälle': Richard Birkefelds Krimi spielt im Plümecke, Bodo Dringenbergs im Kaiser, Karola Hagemanns im Fiasko, Cornelia Kuhnerts im Teestübchen, Susanne Mischkes im Oscar’s, Christian Oehlschlägers im Kalabusch und Egbert Osterwalds bei Salz & Pfeffer.
Vita
Susanne Mischke
Susanne Mischke ist in Kempten im Allgäu geboren. Sie hat an die zwei Dutzend Kriminalromane veröffentlicht, darunter Jugendkrimis, All-Age-Thriller und zahlreiche Kurzgeschichten. Für das Buch »Wer nicht hören will, muß fühlen« erhielt sie die »Agathe«, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden. Mit dem Roman »Der Tote vom Maschsee« begann ihre erfolgreiche Hannover-Krimiserie um Kommissar Völxen, sein Team und seine Schafe, die über die Grenzen Niedersachsens hinaus großen Erfolg hat. Die Autorin lebt in der Nähe von Hannover.
Bodo Dringenberg
Bodo Dringenberg war nach dem Studium an der Universität Hannover Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Sprachwissenschaft. Er veröffentlichte sprachgeschichtliche Untersuchungen, Rundfunkfeatures, Einführungen zu Kunstausstellungen und diverse Prosaarbeiten. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Mord auf dem Wilhelmstein« (2007, 2009), »Kleiner Tod im Großen Garten« (2009), »Die Gruft im Wilhelmstein« (2011), »Ein Bier, ein Wein, ein Mord« (2012), »Ein Pils, ein Sekt, ein Todesfall« (2015), »Die Inseldirne vom Wilhelmstein« (2015) sowie die Romanbiografie »Kein Besonderer. Das zu kurze Leben des Heinrich Börner« (2023).
Pressestimmen
Kleines Buch, aber viel kriminelle Energie.
142 alkoholgeschwängerte Seiten mit sieben kniffligen Fällen – das Buch passt in jede Westentasche, eignet sich gut zum Lesen in einer Kneipe.
Ein lesenswertes, kurzweiliges Büchlein (…) die Stories verkürzen das Warten auf das Bier, den Burger erheblich.
So unterschiedlich die Lokale sind, über die die Autoren schreiben, so unterschiedlich sind auch ihre Geschichten.