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Simeon Elias Hüttel

Die Geburt des Vampirs

Zur Geistesgeschichte einer Schreckensvision

Reihe: Essayreihe

18,00 €
Einband
Hardcover
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
144 Seiten
Erscheinungstermin
20.01.2026
ISBN
978-3-98737-041-0
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 14,99 € ISBN 978-3-98737-465-4
PDF 14,99 € ISBN 978-3-98737-464-7

Die Vorstellung von blutsaugenden Wiedergängern beflügelt seit Jahrhunderten die Fantasie. Selbst in der Weltliteratur treibt der Vampir sein Unwesen und lebt in seiner popkulturellen Version bis heute fort. Simeon Elias Hüttel geht den Ursprüngen des Vampir-Hypes auf den Grund.

Vampire gehören längst zum Stammpersonal populärkultureller Gruselgeschichten. Doch die Vorstellung von Untoten, die Menschen das Blut aussaugen, ist älter als die moderne Kulturindustrie. Wann also kam der Vampir zur Welt?
Bereits in den alteuropäischen Mythen gibt es Berichte über körperliche Wesen, die ihre Gräber verlassen und Unheil stiften. Doch mit Ausnahme der griechischen Lamia fehlt jenen Kreaturen die eine entscheidende Eigenschaft: der Durst nach Blut.
Erst im 12. und 13. Jahrhundert beginnen sich die Vorstellungen des Wiedergängers zunehmend in eine bestimmte Richtung zu entwickeln: Da liest man von Toten, die aus ihrem Grab auferstehen, Blut saugen und Krankheiten übertragen. Ist dieser wandelnde Verdammte das kulturgeschichtliche Missing Link zwischen den rachsüchtigen Untoten der alteuropäischen Mythologien und dem balkanischen Vampir der Neuzeit?
Moderne Publikumsmagnete wie die »Twilight«-Saga und »Nosferatu« zeugen von der ungebrochenen Popularität jener Schreckensgestalten mit Blutdurst. Simeon Elias Hüttel hat sich auf die Spur des Vampirglaubens gesetzt und dabei überraschendes neues Material zutage gefördert.

Vita

Simeon Elias Hüttel

Simeon Elias Hüttel, geboren 1995, hat Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte studiert. Gegenwärtig ist er Doktorand an der Universität Oldenburg und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Karl-Jaspers-Haus. Zuletzt ist von ihm erschienen »Europa. Im Blick bedeutender Kartographen der frühen Neuzeit«.

Pressestimmen

Im Gruselkabinett der Populärkultur sind sie nicht wegzudenken: Vampire. (…) Ein fundiertes Grundlagenwerk, was es mit ihnen auf sich hat, bietet Simeon Elias Hüttels Essay.

Michael Wurmitzer, Der Standard, 15.05.2026

eine schöne Kurzeinführung in die Vampirologie

Till Kinzel, Informationsmittel (IFB) – digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft, März 2026

Es ist ein großer, zuweilen angenehm gruseliger Spaß, Simeon Elias Hüttel bei seinen Reisen in die Grüfte der Vampire zu begleiten.

Linn Penelope Rieger, Kreuzer/Logbuch, März 2026

Das Buch ist gut lesbar, analytisch scharf und bietet sowohl Fachpublikum als auch kulturhistorisch Interessierten neue Perspektiven auf eine scheinbar vertraute Schreckensfigur.

Magascene Hannover, 02.2026

Versiert und kenntnisreich (…). Hüttel hat eine der gelungensten deutschsprachigen Veröffentlichungen zum Vampir(ismus) seit Norbert Borrmanns ›Vampirismus oder die Sehnsucht nach Unsterblichkeit‹ (1998) vorgelegt.

Christian Kaiser, Stadtkind, 02.2026
4 weitere Pressestimmen Weitere Pressestimmen ausblenden

Ein hochspannendes Buch, das den ikonischen Mythos einer Legende auf faszinierende Weise neu beleuchtet!

Carpe Gusta Literatur, 22.01.2026

Hüttel enthüllt interessante Aspekte, angefangen von den Zusammenhängen der Untoten mit der Pest im Mittelalter bis zum Energievampir unserer Tage.

Michaela Schabel, Schabel-Kultur-Blog, 20.01.2026

Simeon Elias Hüttel hat sich auf die Spur des Vampirglaubens gesetzt und dabei überraschendes neues Material zutage gefördert.

AOL-Bücherbrief, 01.2026

Hüttel gelingt es, die( ) Verbindungen zwischen geistesgeschichtlichem Kontext und mythischer Gestalt übersichtlich darzustellen.

Raffael Leitner, Buchkultur, 01/2026

Zusatzmaterial