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Kersten Knipp

Im Gespräch

Wie wir einander begegnen

Reihenherausgeber: Anne Hamilton

Reihe: Essayreihe

20,00 €
Einband
Hardcover
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
192 Seiten
Erscheinungstermin
02.04.2024
ISBN
978-3-98737-014-4
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
PDF 16,99 € ISBN 978-3-98737-415-9
ePub 16,99 € ISBN 978-3-98737-416-6

Wenn wir sprechen, tauschen wir nicht nur Worte aus. Wir stellen uns dem anderen, lassen uns durch ihn bestätigen, aber auch herausfordern. Jedes Gespräch ist darum eine Begegnung, in der der Mensch aufs Ganze gefordert ist.

Das Gespräch, häufig unterstützt durch Mimik und Gestik, ist die wohl wichtigste Form menschlicher Interaktion – sei es im privaten Umfeld, beim Flirt, im Beruf, in Politik und Wirtschaft. Der Rückzug ins »Homeoffice« hat aus dem Blickfeld geraten lassen, wie entscheidend, ja inspirierend ein beiläufiger verbaler Austausch am Arbeitsplatz sein kann.
»Wir bleiben im Gespräch«, diese Aussage signalisiert die Bereitschaft zur Verständigung. Verstummt das Wort, steht es auch um unsere Freiheit schlecht. Im Dialog kommen wir einander näher, grenzen uns ab, deuten unsere Welt, verorten uns, entfliehen der Einsamkeit.
Kersten Knipp erkundet in diesem Essay die vielfältigen Möglichkeiten, in denen wir sprechend miteinander in Kontakt treten und weshalb das Wort zwar nicht unbedingt der Anfang von allem gewesen sein mag, unser Dasein aber weitgehend bestimmt.

Vita

Foto Kersten Knipp

Kersten Knipp

geboren 1966, Romanist und Autor, arbeitet für die Deutsche Welle, den WDR und andere Sender der ARD und schreibt für verschiedene Printmedien. Schwerpunkt seiner Arbeit ist zum einen die Kulturgeschichte der romanischen Welt und zum anderen die politische Zeitgeschichte des Nahen Ostens. Zu beiden Themen hat er mehrere Bücher veröffentlicht.

Pressestimmen

Ein intelligentes, eloquentes und inspirierendes Plädoyer dafür, sich zu begegnen und im Gespräch zu bleiben.

Dr. Manfred Luckas, Freier Deutscher Autorenverband NRW, 01.07.2024

Kersten Knipp hat (der Sprache) ein kleines, aber unvergleichlich feines Buch gewidmet. (…) Ein Genuss der leichten Erkenntnis, und ein sprachlicher Genuss noch dazu.

Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse, 01.06.2024

(Knipp) mäandert durch Täler des Schweigens (…), lauscht dem Gezwitscher der Verliebten, genießt den Aufbruch, verschmäht die Phrase und lässt sich verzaubern von der Kraft der Fiktion.

Ute Cohen, Der Freitag, 01.04.2024

Christof Wackernagel – und das macht dieses Buch so reizvoll – schaltet in ›RAF oder Hollywood‹ das Heute aus, erzählt aus der Zeit zwischen 1957 und 1977 und lässt uns daran teilhaben.

Joachim Steiger im Gespräch mit Sylvia Schwab, hr2-Kulturradio, Leselust, 01.05.2018

Zusatzmaterial