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Stefan aus dem Siepen

Wie man schlecht schreibt

Die Kunst des stilistischen Missgriffs

Reihenherausgeber: Anne Hamilton

Reihe: Essayreihe

26,00 €
Einband
Hardcover
Auflage
2. Auflage
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
280 Seiten
Erscheinungstermin
12.04.2023
ISBN
978-3-98737-001-4
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
PDF 20,99 € ISBN 978-3-98737-368-8
ePub 20,99 € ISBN 978-3-98737-369-5

Gibt es heute noch gültige Kriterien, um gutes Schreiben von schlechtem zu unterscheiden? Auf originelle und amüsante Weise macht der Autor sich an die Beantwortung dieser Frage.

Stilkunden beschäftigen sich in der Regel mit dem, was als guter Stil gilt, der schlechte findet allenfalls am Rande Erwähnung. Dabei ist er, statistisch gesehen, viel verbreiteter als der gute und verdiente schon deshalb größere Aufmerksamkeit. Außerdem hat er in seinen mannigfaltigen Erscheinungsformen durchaus eigene, wenn auch meist unbeabsichtigte Reize. Stefan aus dem Siepen nimmt sich ihrer mit der Leidenschaft eines maliziösen Genießers an.
Erzählerische Nachlässigkeiten, überfrachtete Sätze, missglückte Anfänge, preziöse Wortwahl, sprachliche Vulgaritäten, schiefe Metaphern, raunende Titel, ungelenke Intimszenen, … – sämtliche vorgestellten stilistischen Patzer stammen aus den Federn großer Schriftsteller. Selbst diese waren gegen gelegentliche Ausrutscher nicht gefeit. Stefan aus dem Siepen legt mit seiner spiegelverkehrten Stilkunde keine Anthologie pedantisch kompilierter literarischer Fehlgriffe vor, vielmehr erweist er dem Geglückten seine Reverenz. Denn die Reflexionen über das sprachliche Pappmaché handeln immer auch von den edleren Materialien der Literatur.

Vita

Stefan aus dem Siepen

Stefan aus dem Siepen, geboren 1964, trat nach Abschluss seines Jurastudiums in den Diplomatischen Dienst ein. Seine Tätigkeit führte ihn u. a. nach Luxemburg, Shanghai, Moskau und Berlin. Er hat mehrere Romane, aber auch Erzählungen und Betrachtungen veröffentlicht. Sein dritter, vielbeachteter Roman »Das Seil« (2012) wurde später als Arte-Serie verfilmt. In der Zeitschrift »Cicero« erscheint monatlich seine Kolumne »Der Flaneur«. Stefan aus dem Siepen lebt in Potsdam und Paris.

Pressestimmen

(Stefan aus dem Siepen) lanciert tränentreibende Running Gags und macht seine Leser zu Eingeweihten in den Kreis der Stil-Connaisseure. (…) Amüsant, überraschend, frech und geistreich.

Monika Oertner, Info DaZ, Band 52-53, 15.04.2025

Eine ideale Stil-Lektüre, die man nicht am Stück, sondern in hilfreichen Dosen erleben sollte! Sehr unterhaltsam und anregend!

Hanns-Josef Ortheil, Autorenblog, 01.03.2024

Dieses Buch ist ein gut gelauntes, unterhaltsames Bildungserlebnis. Stefan aus dem Siepen hat es riskiert: klar, verständlich und gewitzt zu schreiben.

Wolfgang Schneider, SWR2, »Lesenswert«, 01.10.2023

Wer das Buch ›Wie man schlecht schreibt‹ gelesen hat, hat Chancen, fortan ›nicht schlecht‹, vielleicht sogar gut zu schreiben.

Daniel Goldstein, Goldsteins Sprachlupe, 01.09.2023

Stefan aus dem Siepens gewitzte ›Kunst des stilistischen Missgriffs‹ ist eine klug kommentierte Blütenlese. (…) Selbst Literaturkritiker können noch etwas lernen.

Wolfgang Schneider, Deutschlandfunk Kultur, 01.08.2023
11 weitere Pressestimmen Weitere Pressestimmen ausblenden

Für alle Leute, die Literatur lieben, ist dieses Buch ein absolutes Vergnügen.

Margarete von Schwarzkopf, NDR 1 Niedersachsen, Kulturspiegel, 01.07.2023

aus dem Siepen (…) macht Lust auf Literatur. Weil er seinen Lesern literaturwissenschaftliches Handwerkszeug mitgibt, weil er (…) leidenschaftlich ist und weil es (…) guttut, so pingelig zu sein.

Moritz Hackl, Zeit online, 01.07.2023

Aus dem Siepen ist (…) äußerst findig beim Aufspüren stilistischer Makel (…). Sein Pferd der Sprachpolizei zäumt er mit dieser Anti-Stilkunde mehr als unterhaltsam (…) auf.

Buchkultur, 01.06.2023

Aus dem Siepen zeigt sich (…) als leidenschaftlicher Leser und profunder Literaturkenner (…), leichtfüßig flaniert er durch die Literaturgeschichte und spürt bei den Großen kleinen Patzern nach.

Ulrike Moser, Cicero – Magazin für politische Kultur, 01.06.2023

Ein Buch für alle, die Literatur lieben.

Alexandra Knief, Weser Kurier, 01.06.2023

Stefan aus dem Siepen seziert mit Vergnügen die kleinen und größeren Ausrutscher, und manchmal zeigt er uns auch noch, wie es besser geht.

Volker M., Bücher.de, 01.05.2023

Der Autor sagt, wie man es nicht machen sollte, um damit zu zeigen, wie man es macht. Ein pädagogischer Trick, sicher. Aber einer, der funktioniert.

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 01.05.2023

aus dem Siepen (…) sagt, wie man es nicht machen sollte, um damit zu zeigen, wie man es macht. Ein pädagogischer Trick, sicher. Aber einer, der funktioniert.

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 01.05.2023

Ich bin ein intensiver Leser und habe mich auf den Seiten wirklich verloren, angeregt mit den Inhalten diskutiert und viel Neues erfahren.

Librarything, 01.05.2023

Stefan aus dem Siepen zeigt in seinem neuen Buch mit Kenntnis und Humor, wo selbst die Großen danebenlagen, (…) eine Stilfibel der anderen Art.

Hendrik Heinze, Bayern 2, »Sozusagen«, 01.04.2023

Sehr gelacht

Rattelschnecks Rezensionen, Neues Deutschland, 01.04.2023