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Cover Wilde Nelken

Jürgen Theobaldy

Wilde Nelken

Gedichte

Reihe: Postskriptum bei zu Klampen

16,00 €
Einband
Softcover
Format
12,00 × 19,00 cm
Umfang
112 Seiten
Erscheinungstermin
01.09.2005
ISBN
978-3-933156-84-6
Status
lieferbar

Mit einer poetischen »Leichtigkeit des Seins« erfreut Jürgen Theobaldy die Lyrikliebhaber. In seinen neuen Gedichten, meist kaum mehr als fünf Zeilen lang, läßt die Meisterschaft dieses Dichters Gefühle und überraschende Einsichten aufleuchten, die klug zusammenklingen und sich einprägen.
»Dass die Gedichte so unaufgeregt daherkommen, so wunderbar leicht und kunstvoll, ist auch das, was sie auszeichnet – und bleibt Teil ihres Geheimnisses.« Neue Zürcher Zeitung
Nach Mitternacht zurück //
Wer nur wieder hat sie/
brennen lassen, die Lampe/
auf dem Estrich?/
Ach was, der Glanz/
des Mondes ist es/
auf dem Ziegeldach //
Im Zug //
Wiesen, Grünes überhaupt,/
die Teiche und Bäche glatt, Gehöfte./
Will ich es aufschreiben,/
wird Frankreich endlos.

Vita

Jürgen Theobaldy

Jürgen Theobaldy, Jahrgang 1944, studierte nach kaufmännischer Lehre Pädagogik, Germanistik und Politologie. Lebt heute als Autor in Bern. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Immer wieder alles« (2000, 2001), »Trilogie der nächsten Ziele« (2003) und »Wilde Nelken« (2005).

Pressestimmen

Jürgen Theobaldys Buch Wilde Nelken (2005) besticht durch feine, mit ironischem Faden durchwirkte Gedichte.

Theo Breuer, Aus dem Hinterland. Lyrik nach 2000, Edition YE, 01.01.2005

Seit über 30 Jahren veröffentlicht Jürgen Theobaldy (...) Gedichte, stets sucht er neue Wege. Wilde Nelken liest sich wie eine Rückbesinnung auf den Alltag (...). Knappe Gedichte, die Wörter auf ein Minimum beschränkt, fängt der Lyriker (Welt-)Momente ein.

Aargauer Zeitung

Diese Gedichte riskieren viel in ihrem Minimalismus der Mittel. Denn gerade poetische Miniaturen wie das Haiku stürzen ja oft ab in Kurzatmigkeit und schiere Simplizität. Aber Theobaldy hat viel gelernt von den Virtuosen des Haiku und des Senryu.

Michael Braun, Badische Zeitung

Seine ›Affären‹ wirken – im positiven Sinn – undurchdacht, wie hastig während einer Zugfahrt auf einen Zettel hingekritzelt. Gebündelte Gedanken. Über alltägliche Kleinigkeiten, über den Metzger unten an der Strasse, die Anemonen im Garten oder den Blick der Geliebten.

Berner Zeitung

Selten sind in der zeitgenössischen Dichtung so lebenszugewandte, so daseinsverliebte und so unzergrübelte Gedichte geschrieben worden.

Lyrikwelt.de
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Dass die Gedichte so unaufgeregt daherkommen, so wunderbar leicht und kunstvoll, ist auch das, was sie auszeichnet – und bleibt Teil ihres Geheimnisses.

Neue Zürcher Zeitung

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