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Cover Die Ordnung des Schnees

Andreas Münzner

Die Ordnung des Schnees

Gedichte

Herausgeber: Heinz Kattner

Reihe: Lyrik Edition. Stiftung Niedersachsen, Band 21

17,00 €
Einband
Hardcover
Format
15,00 × 24,50 cm
Umfang
48 Seiten
Erscheinungstermin
01.04.2005
ISBN
978-3-933156-83-9
Status
lieferbar
Bezug
Nur über den Verlag zu beziehen

Die Ordnung des Schnees ist der erste Gedichtband von Andreas Münzner. Er läßt die Erscheinungen und die Dinge sprechen und geht mit seinen Metaphern über gewohnte Grenzen. Seine Welt entsteht aus einem feinen Empfinden für das Absurde in bekannten Wahrnehmungen:
»wo die Maschinen /
sich nach einem Wort /
des Zuspruchs sehnen.«
Meisterhaft beobachtet er, verschiebt und verwandelt er Eigenschaften und Perspektiven. Seine Poesie schreibt sich – manchmal märchenhaft suggestiv – in einem klangvollen Erzählton von Gedicht zu Gedicht.
»Hier schreibt einer so, wie man tanzen sollte. Mit hohem Formbewusstsein, jugendlicher Verspieltheit, unschuldiger Sinnlichkeit.«
Carsten Hueck, Financial Times Deutschland

Vita

Andreas Münzner

Andreas Münzner, geboren 1967, bei Zürich aufgewachsen. Studien in Zürich, Lausanne und Genf. Lebt als Autor und Übersetzer in Hamburg und in der Schweiz. Veröffentlichte Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Von ihm erschien im Jahre 2002 der Roman Die Höhe der Alpen. Erster Preis Hamburger Lyrik- Wettbewerb 2001, Förderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung 2002, Irmgard-Heilmann-Preis 2003. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Die Ordnung des Schnees« (2005).

Foto Heinz Kattner

Heinz Kattner

Heinz Kattner, 1947 geboren, lebt als Schriftsteller und arbeitet als Lektor und Dozent bei Lüneburg. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Rückreise. Korrespondenzen. Zehn Jahre Lyrik und Grafik« (1990), »Unauffälliges Zittern. Drei Gedichtzyklen« (2001), »Als riefe jemand den eigenen Namen. Lyrische Prosa« (2007), »Lautloses Rufen. Lyrische Prosa« (2013), »Jahresringe« (2020) und »Gespräch mit dem gesammelten Du« (2024). In der von ihm herausgegebenen Lyrikedition (Edition Postskriptum bei zu Klampen) stellte er neue Autorinnen und Autoren neben bereits bekannte Lyrikerinnen und Lyriker. Er hat verschiedene Auszeichnungen und Stipendien erhalten und ist Mitglied im P.E.N.

Pressestimmen

Münzners Lyrik zeichnet sich durch ihre Schlichtheit aus, durch eine Prägnanz, die ohne Bildungsballast oder wortakrobatischen Schmuck auskommt.

Aargauer Zeitung

Von hoher Qualität.

Elbe-Jeetzel-Zeitung

Hier schreibt einer so, wie man tanzen sollte. Mit hohem Formbewusstsein, jugendlicher Verspieltheit, unschuldiger Sinnlichkeit.

Carsten Hueck, Financial Times Deutschland

(...) ein Autor (...), der uns die Welt als beständiges Abenteuer der Wahrnehmung und des sinnlichen Ausnahmezustands vorführt. (...) Bei Münzner lösen sich die tränenüberströmten Dinge aus ihren Verankerungen und lenken das lyrische Ich auf eine neue Bahn der Erkenntnis.

Saarländischer Rundfunk

Lakonisch und vordergründig frei von stilistischen Konventionen entwirft er geradezu provozierend absurde Mikro-Märchen, Gedankenspiele und postmoderne Sitlleben, hinter deren gelegentlich kalauerhaftem Plauderton sich (...) eine gehörige Portion Tiefsinn verbirgt.

Vorarlberger Nachrichten