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Cover Ohne Botschaft

Günter Kunert

Ohne Botschaft

Gedichte

Herausgeber: Heinz Kattner

Reihe: Lyrik Edition. Stiftung Niedersachsen, Band 20

17,00 €
Einband
Hardcover
Format
15,00 × 24,50 cm
Umfang
48 Seiten
Erscheinungstermin
01.04.2005
ISBN
978-3-933156-82-2
Status
lieferbar
Bezug
Nur über den Verlag zu beziehen

Neue Gedichte von Günter Kunert, und ein vertrauter Ton. Der Titel Ohne Botschaft enthält eine paradoxe Geste: als könnte man sich diesen poetischen Texten in Unschuld nähern. Doch die Gedichte führen auf Wahrnehmungs- und Gedankenwegen immer wieder vor den eigenen Spiegel. Dort wird Geschichte und Biografie beleuchtet. Im Zentrum stehen Elegien mit einem verhaltenen Ton. Der klingt nach dem Lesen weiter und läßt sich übersetzen für kommende Tage. 'In seinen Gedichten sieht er die Welt des Willens von ihren Enden her … Wenn in Kunerts poetischem Kosmos die Erlösung keinen Raum gewinnt … heißt das noch nicht, man könne den Dichter als tiefschwarzen Fatalisten eingeordnet halten … Melancholiker bestimmt, aber nicht so, daß sich daraus eine poetische Depression rezensieren ließe, wie es immer wieder geschieht. … Bei allem Zerstörungswissen … immer hat es Günter Kunert gewußt, das Leben ist schön.'
Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau

Vita

Günter Kunert

Günter Kunert, geboren 1929 in Berlin. Studium der Graphik an der Hochschule für Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. 1979 Übersiedlung in die BRD. Lebt als Autor bei Itzehoe. Veröffentlicht seit 1948 Lyrik, Prosa, Essays und Hörspiele. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt, der Freien Akademie der Künste Hamburg und der Freien Akademie der Künste Mannheim. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Ohne Botschaft« (2005).

Foto Heinz Kattner

Heinz Kattner

Heinz Kattner, 1947 geboren, lebt als Schriftsteller und arbeitet als Lektor und Dozent bei Lüneburg. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Rückreise. Korrespondenzen. Zehn Jahre Lyrik und Grafik« (1990), »Unauffälliges Zittern. Drei Gedichtzyklen« (2001), »Als riefe jemand den eigenen Namen. Lyrische Prosa« (2007), »Lautloses Rufen. Lyrische Prosa« (2013), »Jahresringe« (2020) und »Gespräch mit dem gesammelten Du« (2024). In der von ihm herausgegebenen Lyrikedition (Edition Postskriptum bei zu Klampen) stellte er neue Autorinnen und Autoren neben bereits bekannte Lyrikerinnen und Lyriker. Er hat verschiedene Auszeichnungen und Stipendien erhalten und ist Mitglied im P.E.N.

Pressestimmen

Der Georg-Trakl-Preisträger wird zu den renommiertesten deutschen Lyrikern gezählt. In seinen neuen Gedichten führt er einmal mehr auf Wahrnehmungs- und Gedankenwegen vor den eigenen Spiegel.

Deister Anzeiger

Von hoher Qualität.

Elbe-Jeetzel-Zeitung

Ich empehle allen, die einen Großteil ihres Lebens in Ämtern zubringen müssen oder Mühe haben, solche zu betreten, den neuen Gedichtband von Günter Kunert. Mit beißendem Spott und subtilem Humor karikiert er (…) eine Welt, in der es zu viel Bürokratie und Verwaltung gibt.

Hajo Steinert, FOCUS

Melancholiker bestimmt, aber nicht so, daß sich daraus eine poetische Depression rezensieren ließe, wie es immer wieder geschieht. (…) Bei allem Zerstörungswissen, (…) immer hat es Günter Kunert gewußt, das Leben ist schön.

Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau

Kunert, vielfach ausgezeichnet, zählt zu den renommiertesten deutschen Dichtern.

General-Anzeiger
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Günter Kunert, einer der großen Männer der deutschen Literatur, (…) verdichtet in ›Ohne Botschaft‹ Lebensweisheit, kritischen Gegenwartsbefund und historische Rückbezüge zu melancholischen und ausgereiften Wortbildern.

Vorarlberger Nachrichten

Zwar droht in den nächtlichen Träumen oft Ungemach und Kunert vergisst auch nicht, den Menschen immer wieder an den Tod zu erinnern. Doch das Leben der Natur ist für den Dichter ein Quell der Hoffnung.

dpa