Zum Inhalt springen
Cover Rückseite der Gesten

Ernest Wichner

Rückseite der Gesten

Gedichte

Herausgeber: Heinz Kattner

Reihe: Lyrik Edition. Stiftung Niedersachsen, Band 16

17,00 €
Einband
Hardcover
Format
14,70 × 24,50 cm
Umfang
48 Seiten
Erscheinungstermin
01.10.2003
ISBN
978-3-933156-79-2
Status
lieferbar
Bezug
Nur über den Verlag zu beziehen

Die neuen Gedichte von Ernest Wichner rufen Namen, Landschaften, Orte als poetische Zeugen auf. Sie werden nicht benutzt als Gelegenheiten zum Dichten, sondern durch sie wird Denken zum Sprachereignis in sinnlicher Gestalt. Metaphernstark und gedankengenau. Beeindruckende lyrische Monologe erwarten die Leserinnen und Leser in den zwei Kapiteln des neuen Gedichtbandes. »Seine Texte suchen dezidiert den Anschluß an die Tradition der ästhetischen Avantgarden … Das Widmungsgedicht … ist ein schönes Beispiel für die künstlerische Gewissenhaftigkeit Wichners, die in weiter Entfernung zum schnellen Erlebnisgedicht ihr Formbewusstsein als ordnende Intelligenz der Poesie einsetzt. So entsteht auf engstem Raum ein scharf umrissenes Selbstporträt als Nachgeborener …«.
Sibylle Cramer

Vita

Ernest Wichner

Ernest Wichner, 1952 in Guttenbrunn (Banat/Rumänien) geboren. Studium an der Universität in Timisoara. 1975 Auswanderung nach Deutschland. Studium der Germanistik und Politologie an der FU Berlin. Lebt als Autor, Übersetzer, Herausgeber und Leiter des Literaturhauses in Berlin. Verschiedene Veröffentlichungen, u.a. »Steinsuppe«, Gedichte (1988), »Alte Bilder«, Geschichten (2001). Zahlreiche Übersetzungen. Förderpreis zum Marburger Literaturpreis (1987), Förderpreis zum Anton-Gryphius-Preis (1991), Lyrik-Stipendium Stiftung Niedersachsen (1997). Bei zu Klampen veröffentlichte er »Rückseite der Gesten« (2003).

Foto Heinz Kattner

Heinz Kattner

Heinz Kattner, 1947 geboren, lebt als Schriftsteller und arbeitet als Lektor und Dozent bei Lüneburg. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Rückreise. Korrespondenzen. Zehn Jahre Lyrik und Grafik« (1990), »Unauffälliges Zittern. Drei Gedichtzyklen« (2001), »Als riefe jemand den eigenen Namen. Lyrische Prosa« (2007), »Lautloses Rufen. Lyrische Prosa« (2013), »Jahresringe« (2020) und »Gespräch mit dem gesammelten Du« (2024). In der von ihm herausgegebenen Lyrikedition (Edition Postskriptum bei zu Klampen) stellte er neue Autorinnen und Autoren neben bereits bekannte Lyrikerinnen und Lyriker. Er hat verschiedene Auszeichnungen und Stipendien erhalten und ist Mitglied im P.E.N.

Pressestimmen

Seine Texte suchen den Anschluss an die Tradition der ästhetischen Avantgarden. (…) Die künstlerische Gewissenhaftigkeit Wichners setzt in weiter Entfernung zum schnellen Erlebnisgedicht ihr Formbewusstsein als ordnende Intelligenz der Poesie ein.

Sibylle Cramer