Zum Inhalt springen

Clemens Ottawa

Die Unvollendeten

Berühmte Werke, die keinen Abschluss fanden. Bücher, Bauten, Symphonien, Filme

22,00 €
Einband
Hardcover
Format
13,00 × 20,50 cm
Umfang
195 Seiten
Erscheinungstermin
16.10.2023
ISBN
978-3-86674-997-9
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 17,99 € ISBN 978-3-98737-382-4
PDF 17,99 € ISBN 978-3-98737-383-1

Nicht alles, was groß geplant und mit Herzblut vorangetrieben wird, sieht seiner Vollendung entgegen. Anhand ausgewählter Beispiele aus Literatur, Bild- und Filmkunst, Musik und Architektur gibt dieses Kompendium Einblick in die Geschichte unvollendeter Werke.

Warum schrieb Kafka seinen Roman »Das Schloss« nicht zu Ende, und ist Franz Schuberts »Unvollendete« tatsächlich nur als Fragment überliefert? Weshalb ist der Bau der Basilika Sagrada Família nach 140 Jahren immer noch nicht abgeschlossen? Inwiefern gilt das Ryugyŏng-Hotel als Nordkoreas Waterloo und aus welchem Grund wurde Marilyn Monroes letzter Film niemals fertig gedreht? War eine Konsultation bei Sigmund Freud der Grund dafür, warum Gustav Mahler seine berühmte zehnte Symphonie nie fertigstellen konnte? Und was steckt hinter dem unvollendeten letzten Gemälde des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt?
Zahlreiche nicht beendete Kunstwerke und ambitionierte Großprojekte sind der Nachwelt hinterlassen worden, die dennoch oder gerade wegen ihres Fragmentcharakters bis heute bekannt sind. Manche von ihnen üben eine solche Faszination aus, dass sie gar fortgeführt oder in heutiger Zeit anderweitig noch vollendet werden. Clemens Ottawa stellt zwanzig von ihnen vor und lässt seine Leserinnen und Leser Anteil nehmen an der zuweilen unfreiwillig komischen, manchmal tragischen, aber immer abwechslungsreichen Geschichte ihrer Nicht-Vollendung.

Vita

Clemens Ottawa

Clemens Ottawa, geboren 1981 in Wien, studierte Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaften, Germanistik und Geschichte in Wien und Manchester. Er schreibt Sachbücher, Dramen und Prosa und zeichnet Cartoons für zahlreiche Satireblätter (z. B. »Nebelspalter «, »Eulenspiegel«, »PLOP!«). Darüber hinaus arbeitet er als Kinderbuchillustrator, als Musiker und als Verfasser von Schulbüchern. Bei zu Klampen erschienen bisher »Skandal!« (2019), »Wahnsinnig anders« (2021) und »Die Unvollendeten« (2023).

Pressestimmen

Es liegt ein großer Reiz im Unvollendeten. (…) Die Spurensuche dazu ist interessant zu lesen, denn (…) wir wollen wissen: Warum? In diesem Buch kann man es nachlesen!

Elke Heidenreich, Kölner Stadt-Anzeiger, 01.09.2024

In seinem Buch ›Die Unvollendeten‹ erzählt Clemens Ottawa ebenso kundig wie unterhaltsam.

Das Blättchen, 01.02.2024

Erhellend und oft überraschend sind die Hintergründe, auf die Clemens Ottawa bei seinen Recherchen zu ›Die Unvollendeten‹ stieß.

G/Geschichte, 01.02.2024

Es gibt unglaublich viele, ganz spannende Geschichten.

ORF; »Kultur Heute«, 01.01.2024

Ottawa versteht es, kurzweilig die Ergebnisse seiner Detektivarbeit zu präsentieren und liefert eine willkommene Ergänzung zur Kunst-, Literatur- und Filmgeschichte.

Runar Pfeiffer, ekz Bibliotheksservice, 01.01.2024
6 weitere Pressestimmen Weitere Pressestimmen ausblenden

Clemens Ottawa (…) promeniert angeregt wie anregend durch eine Galerie des Scheiterns.

Alexander Kluy, Buchkultur, Nr. 6, 01.12.2023

Interessant vorgeführte Werke (…). In der bildenden Kunst gibt es einige Überraschungen, die Ottawa präsentiert. Insbesondere von amerikanischen Malerinnen.

Edelgard Abenstein, Deutschlandfunk Kultur, »Lesart«, 01.12.2023

Fragen über Fragen, aber in diesem Buch gibt es jedenfalls einige höchst interessante Antworten darauf.

Dr. Wilfried Wulfers, AOL-Bücherbrief, Nr. 43/2024

Leichte, lehrreiche Lektüre.

HÖRZU, Nr. 46/2023

Die Geschichte, die hinter den unvollendeten Werken steckt, (erzählt) Ottawa hier wirklich sehr schön. (…) Ein sehr aufschlussreiches und spannend zu lesendes Sachbuch.

Tobias Bruns, Philosophenstreik.de

Dieses Buch navigiert pointiert und faktenreich durch die kreativen Disziplinen (…). In allen Bereichen gibt es Faszinierendes, das im angestrebten Sinn kein Ende gefunden hat.

Alexander Peer, Österreichischer Schriftsteller/innenverband

Weitere Bücher von Clemens Ottawa