Zum Inhalt springen

Henning Ritter

Verehrte Denker

Porträts nach Begegnungen

Reihenherausgeber: Anne Hamilton

Reihe: Essayreihe

16,00 €
Einband
Softcover
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
110 Seiten
Erscheinungstermin
25.01.2023
ISBN
978-3-86674-994-8
Status
lieferbar
Bezug
Wird auf Bestellung gedruckt
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 12,99 € ISBN 978-3-86674-215-4
PDF 12,99 € ISBN 978-3-86674-214-7

Blitzartig können persönliche Begegnungen das Denken des Gegenübers erhellen. Die in diesem Band versammelten Porträts einiger der bedeutendsten Gelehrten unserer Zeit wollen deren Werk aus einer persönlichen Sicht und in Momentaufnahmen beleuchten. Dass die Biographie einen privilegierten Zugang zur Welt der Ideen zu bieten vermag – diese Einsicht verdankt Henning Ritter dem Philosophen Isaiah Berlin. Er bezeichnet die Auseinandersetzung mit dessen Schriften als 'rettend', riss sie ihn doch aus seiner 'ans Theoretisieren verlorenen Haltung'. Die persönliche Begegnung mit dem herausragenden Ideengeschichtler gehört zu jenen Erfahrungen, die in Henning Ritters Leben und Denken einen tiefen Abdruck hinterlassen haben. So verschieden die Porträtierten – Carl Schmitt, Jacob Taubes, Klaus Heinrich, Isaiah Berlin und Hans Blumenberg – auch sein mögen, gemeinsam ist ihnen, dass Denken und Person in einer großartigen Spannung zueinander stehen. Henning Ritter gelingt es, diese Spannung sichtbar zu machen, indem er in geraffter Form und in betont subjektiver Sicht Person und Werk ineinander spiegelt. "Der Band aus dem zu Klampen Verlag is ein Kleinod, das sich gut als Geschenk eignet." Börsenblatt.net, 13. Dezember 2012

Vita

Henning Ritter

Henning Ritter (*1943; †2013) – Dt. Journalist (FAZ), Schriftsteller und Ubersetzer, von 1985-2008 Redakteur der FAZ, Ressort Geisteswissenschaften

Pressestimmen

Von allen Begegnungen wird man nachdenklich gestimmt und höchst angeregt.

Bücher.de, 01.05.2023

Denken und Person stehen in einer großartigen Spannung zueinander. Henning Ritter gelingt es, diese Spannung sichtbar zu machen, indem er in geraffter Form und in betont subjektiver Sicht Person und Werk ineinander spiegelt.

Bücherschau.at, 01.07.2016

Ritter hinterließ mit ›Verehrte Denker‹ ein schönes Klugbüchlein. Ein wahrlich spannend erzähltes Vermächtnis.

Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland, 01.07.2013

Stilistisch oft glanzvoll.

Stefan Dornuf, Süddeutsche Zeitung, 01.02.2013

Der Band aus dem zu Klampen Verlag ist ein Kleinod, das sich gut als Geschenk eignet.

Börsenblatt.net, 01.12.2012
3 weitere Pressestimmen Weitere Pressestimmen ausblenden

Fünf brillante Porträts großer Gelehrter. Ritters Geister-Galerie lehrt, Denkern in ihre Seele zu schauen.

DIE ZEIT, 01.12.2012

Meister des Mündlichen. Henning Ritter sind erstaunliche Funde gelungen. Wer sich auf die verschlungenen Pfade der westdeutschen Geistesgeschichte nach 1945 begibt, sollte ›Verehrte Denker‹ als Wanderführer in der Tasche haben.

DIE WELT, 01.10.2012

Das schmale Büchlein entpuppt sich durch Ritters ganz persönliche Sicht auf herausgepickte Momentaufnahmen als ein höchst vergnügliches ›intellektuelles Abenteuertum‹.

Tabula Rasa, Zeitung für Gesellschaft und Kultur, 01.09.2012