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Vittorio Hösle

Im Dialog mit Gómez Dávila

Gegenaphorismen, Variationen, Korollarien

Reihe: Essayreihe

22,00 €
Einband
Hardcover
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
200 Seiten
Erscheinungstermin
18.07.2022
ISBN
978-3-86674-833-0
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 17,99 € ISBN 978-3-86674-968-9
PDF 17,99 € ISBN 978-3-86674-969-6

Zwei große Philosophen in produktiver Auseinandersetzung. Hier wird philosophisches Denken erlebbar.

Erst gegen Ende seines Lebens wurde der kolumbianische Philosoph Nicolás Gómez Dávila durch sein brillantes Aphorismenwerk international bekannt. Seit dieses Werk aber in nahezu alle wichtigen Sprachen übersetzt wurde, fasziniert es weltweit Leserinnen und Leser jeder politischen Couleur.
Vittorio Hösle hat sich über viele Jahre mit Gómez Dávilas Denken auseinandergesetzt. Im Zuge seiner intensiven Beschäftigung mit dem provokant anachronistischen Autor Gómez Dávila entstanden die Gegenaphorismen, Variationen, Annotationen, die in diesem Band versammelt sind. Sie begründen zugleich ein neues literarisches Genre.
Die Einführung in Rezeption, Leben und Denken Gómez Dávilas, die zumal dessen systematischstes Werk, die »Textos«, philosophie- und ideengeschichtlich einordnet, liefert einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis des »katholischen Reaktionärs aus den Anden«.

Vita

Vittorio Hösle

Vittorio Hösle, geboren 1960, studierte Philosophie, Wissenschaftsgeschichte, Klassische Philologie und Indologie. Er hatte Gastprofessuren u. a. in Ulm, Essen, der New School for Social Research New York und der ETH Zürich inne. Im Jahr 1999 nahm er einen Ruf auf einen Lehrstuhl an der University of Notre Dame, Indiana, an, wo er seither lehrt. Er hat zahlreiche Schriften veröffentlicht und gilt als einer der herausragenden Vertreter der philosophischen Richtung des objektiven Idealismus.

Pressestimmen

Vittorio Hösle traut sich was. Der Philosoph sucht den Dialog mit einem Toten – und zwar in dessen ureigener Disziplin, in der Kunst des Aphorismus.

Alexander Kissler, Deutschlandfunk Kultur, »Lesart«, 01.11.2022

In geistig-geistlicher Hinsicht ist Hösles Bereitschaft, das Gespräch mit Gómez Dávila wiederaufzunehmen, ungemein fruchtbar.

Der Tagesspiegel, 01.08.2022

Hösle bietet seinen Lesern eine ausführliche Einleitung, die den ›Mythos‹ Dávilas als eines exotischen, geistesaristokratischen Charakterkopfes aufruft, um dann sein Leben Revue passieren zu lassen.

Till Kinzel, Die Tagespost, 01.08.2022

Die von Hösle gewählte Form von Aphorismus und Gegenaphorismus wird Dávilas Denkweise noch im Widerspruch gerecht.

Magnus Klaue, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.08.2022