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Gert Deppe

Kein Ankommen, nirgendwo

Roman

Reihe: zu Klampen Literanover

18,00 €
Einband
Softcover
Format
12,50 × 19,00 cm
Umfang
248 Seiten
Erscheinungstermin
19.09.2022
ISBN
978-3-86674-829-3
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 14,99 € ISBN 978-3-98737-346-6
PDF 14,99 € ISBN 978-3-98737-345-9

Eine außergewöhnlich intensiv erzählte Geschichte – schleichend, quälend, bedrohlich und mit immenser Kraft– über eine seelische Verletzung, für die es keine Heilung gibt.

Auf die sonntäglichen Besuche seines Vaters freut sich das Trennungskind Anne immer schon Tage vorher. Zwar lebt sie bei ihrer Mutter, ein wirklich inniges Verhältnis aber hat sie nur zu ihrem Vater, mit dem sie durch die gemeinsame Liebe zur Musik verbunden ist.
Bei einem dieser Besuche geschieht das Unvorstellbare: Ein sexueller Übergriff des Vaters lässt Anne zerbrochen zurück. Depressionen, Autoaggression und Beziehungsunfähigkeit diktieren fortan das Leben der Heranwachsenden, den Kontakt zu ihrem Vater bricht sie ab.
Nach Jahren beschließt Anne, ihn am Telefon zur Rede zu stellen, und fordert eine Erklärung für seine zerstörerische Tat. Sie hat das Gespräch genau geplant, und es verläuft ganz anders, als vom Vater erwartet. Was dabei passiert, ist nicht nur eine späte Rache an ihrem zum Zuhören gezwungenen Vater: Es ist vor allem die Tat einer verzweifelten jungen Frau, die für ihr kaputtes Leben keinen Ausweg mehr sieht.

Vita

Gert Deppe

Gert Deppe, geboren 1964, studierte zunächst Musik in Hannover. Nach einem Jahrzehnt reger Konzerttätigkeit widmete er sich seiner zweiten Leidenschaft, dem Schreiben. Von 1999 bis 2001 absolvierte er ein Volontariat bei der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung« und arbeitet seitdem als freier Journalist und Autor für zahlreiche Medien. »Kein Ankommen, nirgendwo« ist sein literarisches Debüt.

Pressestimmen

Ich war in einem Lesesog und konnte das Buch kaum beiseitelegen.

Literaturschock.de, 13.04.2026

Kann sexueller Missbrauch (…) Stoff für einen Roman sein? Gert Deppe zeigt es überzeugend in seinem intensiv erzählten Roman.

Angela Behrens, Meer Radio, »Angedacht«, 01.06.2023

Es ist vielleicht nicht angenehm, über ein solches Thema zu lesen, aber unglaublich wichtig. Deppe verleiht Anne eine Stimme, die so vielen nicht gegeben wird.

Andra Vahldiek, Stadtkind Hannover, 01.12.2022

Der Roman verwischt von Anfang an jegliche Grenzen familiärer Normalität (…). Aus dem ›Off‹ beginnt der Leser zu verstehen, wie schnell ein Leben zerstört werden kann.

Frank-Michael Preuss, PR-Agentur Hannover, 01.11.2022

Dieses Buch ist ein stummer Schrei nach Hilfe, eine Stimme, die allen Betroffenen gegeben wird, um ihnen zuzuhören. Intensiv, quälend, verstörend – aber unglaublich wichtig!

lovelybooks.de, 01.11.2022
2 weitere Pressestimmen Weitere Pressestimmen ausblenden

In kaum auszuhaltender Weise führt der Roman vor, welche Verheerungen sexualisierte Gewalt in der Seele eines Menschen hinterlassen kann.

Simon Benne, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 01.10.2022

Debütroman mit Tiefgang

Anne Brinkmann-Thies, Neue Deister Zeitung, 01.09.2022

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