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Hans Kollhoff

Architektur

Schein und Wirklichkeit

Reihenherausgeber: Anne Hamilton

Reihe: Essayreihe

18,00 €
Einband
Softcover
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
128 Seiten
Erscheinungstermin
17.12.2020
ISBN
978-3-86674-792-0
Status
lieferbar
Bezug
Wird auf Bestellung gedruckt
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 14,99 € ISBN 978-3-86674-302-1

Die Architektur scheint verzichtbar geworden, sie droht zusehends hinter die Belange von Marketing, Konsumstreben, Entertainment und Investoreninteressen zurückzutreten. Der damit einhergehende Verfall unseres Lebensumfeldes wird von der Mehrheit schweigend in Kauf genommen. Sollte Architektur sich zufrieden geben mit der Abbildung der Welt, wie sie ist, oder hat sie eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie die Welt sein könnte? Wie aber wäre ein solcher Anspruch einzulösen in einer Konsumenten- und Shareholder-Gesellschaft, deren Logik den Vorstellungen von Baukultur entgegensteht? Hans Kollhoffs architektonische Praxis hat sich der Trostlosigkeit reiner Zweckbauten einerseits und dem Lärmen launiger Renommierprojekte andererseits stets verweigert, um Bauten zu schaffen, die dem Gemeinwohl verpflichtet sind, auch in Zukunft Bestand haben und somit urbane Tradition fortschreiben.

Vita

Hans Kollhoff

Hans Kollhoff, geboren 1946, gehört zu den profiliertesten Architekten weltweit. Von 1990 bis 2012 war er Professor für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich. Er hat Büros in Berlin, Den Haag und in Florenz etabliert und war Präsident der Internationalen Bauakademie Berlin. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Architektur« (2014) und »Architekten« (2022).

Pressestimmen

Ein Plädoyer für ein wiederbelebtes Verständnis von ›Stadtbau‹ und die Macht bürgerlicher Architektur.

competition – Magazin für Architekten, Ingenieure und Bauherren, Nr. 9, 01.10.2014

Ein Credo für qualitätvolle Architektur.

Deutsches Architektenblatt, Nr. 9, 01.01.2014

Ein starkes Plädoyer gegen die Trostlosigkeit reiner Zweckbauten und den Lärm launiger Prestigeprojekte.

CORPS – Deutsche Corpszeitung, Nr. 2/2021

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