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Gabi Stief · Hans-Peter Wiechers

Der Mordverdacht

Hat die Justiz die Krebsärztin Mechthild Bach in den Tod getrieben? Eine Reportage

14,00 €
Einband
Softcover
Format
12,50 × 20,50 cm
Umfang
128 Seiten
Erscheinungstermin
24.09.2018
ISBN
978-3-86674-584-1
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
PDF 11,99 € ISBN 978-3-86674-720-3
ePub 11,99 € ISBN 978-3-86674-721-0

Sanfter Engel oder Mörderin? Haben Gutachter und Richter Mechthild Bach in den Selbstmord getrieben?

Im Mai 2003 wird die Internistin Mechthild Bach von einer Krankenkasse angezeigt. Die Ärztin, die viele Krebskranke in ihrer letzten Lebensphase versorgt, soll dreizehn Patienten mit Überdosen an Morphium und Beruhigungsmitteln in den vorzeitigen Tod geschickt haben: fahrlässige Tötung, gar Mord – oder palliative Fürsorge und indirekte Sterbehilfe für Todkranke? Acht Jahre lang kämpft Mechthild Bach gegen Vorverurteilungen und übereifrige Gutachter. Sie beteuert stets, ausschließlich Schmerzlinderung für ihre Patienten angestrebt zu haben. Doch Richter und Sachverständige sehen auch Heimtücke als mögliches Motiv ihres Handelns an. Anfang 2011 nimmt Mechthild Bach sich mit einer Überdosis Morphium das Leben, nachdem das Gericht ihr die letzte Hoffnung auf einen Freispruch und auf einen Neuanfang als Ärztin genommen hat. Ihre Geschichte erzählt vom Versagen der Justiz, von selbstherrlichen Gutachtern, die sich als Ankläger aufspielen, und von einer Medizin, die für ein Sterben in Würde noch keinen Ort hat.

Vita

Gabi Stief

Gabi Stief war Politikredakteurin bei der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung« und hat über Sozial- und Gesundheitspolitik berichtet. Sie ist für ihre Arbeit unter anderem mit demTheodor-Wolff-Preis ausgezeichnet worden und erhielt den Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis.

Hans-Peter Wiechers

Hans-Peter Wiechers war Gerichtsreporter der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung« und Kolumnist. Er hat als Regisseur und Drehbuchautor zahlreiche Dokumentarfilme produziert. Bei zu Klampen hat er das Buch »Harte Zeiten. Menschen in Hannover 1930–1933« (2016) über den Fotografen Walter Ballhause veröffentlicht sowie die Bücher »Leben ist schon schwer genug« (2005) und »Mal langsam« (2008).

Pressestimmen

Stief und Wiechers gelingt eine ebenso spannende wie erregende Reportage. Am Ende Betroffenheit und Wut bei den Zuhörern, deren einziger Trost Stiefs Versicherung blieb, dass sich derlei heute nach der Etablierung der Palliativmedizin wohl nicht mehr wiederholen könne.

Christoph Huppert, Deister Anzeiger, 01.01.2019

Ebenso spannend wie erregend. (…) Auch jüngste Stellungnahmen und Kommentare aus hannoverschen Juristenkreisen auf die Neuerscheinung lassen deutlich werden, dass die Grundhaltung im Medien-und Rechtswesen noch immer ähnliche, besorgniserregende Einstellungen aufweist.

Christoph Huppert, Neue Deister Zeitung, 01.01.2019

Spannend wie ein Krimi!

Christoph Huppert, Radio aktiv, 01.01.2019

Die Autoren erzählen Bachs Geschichte so spannend wie einen Krimi. Am Ende mag der Leser selbst urteilen.

Katja Eggers, Stadtmagazin Schädelspalter, Nr. 02, 01.01.2019

Dieses Buch ist meiner Meinung nach eine Wiederherstellung der Ehre Frau Dr. Bachs, die für sie leider zu spät kommt. Ärzte, wie diese empathische Ärztin, gibt es heutzutage leider viel zu wenig!

Lesen und Hören, 01.12.2018
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Vorwürfe, Anklage und Prozess gegen die Ärztin Mechthild Bach sind folgerichtig, sinnvoll strukturiert und verständlich geschildert.

Frank Lobeck, ekz Bibliotheksservice, 01.10.2018

Mit Richtern und Gutachtern gehen sie teils hart ins Gericht. Das Buch ist auch eine Art Rehabilitation von Mechthild Bach – und ein Plädoyer für eine Medizin, die einem würdevollen Sterben Raum gibt.

Simon Benne, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 01.09.2018

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