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Barbara Sichtermann

Viel zu langsam viel erreicht

Über den Prozess der Emanzipation

18,00 €
Einband
Hardcover
Format
11,50 × 18,50 cm
Umfang
160 Seiten
Erscheinungstermin
04.09.2017
ISBN
978-3-86674-556-8
Status
lieferbar
Auch lieferbar als E-Book:
ePub 14,99 € ISBN 978-3-86674-682-4

Frauen in der westlichen Welt haben seit circa zweihundert Jahren Veränderungen angestoßen, erst schleppend und mit Rückschlägen, dann schleunig und mit Rückschlägen, schließlich seit den 1970er-Jahren furios und ohne nennenswerte Rückschläge. Das ist einzigartig in der Menschheitsgeschichte und: Es ist viel mehr – als nur Gleichheit. Denn die Frage ist, ob die Unterschiede zwischen den Geschlechtern, so falsch bewertet sie in der Vergangenheit auch waren, verschwinden, wenn die Gleichberechtigung überall siegt.
Barbara Sichtermann zeigt auf, was sich durch die Emanzipation im Laufe der Jahre verändert hat, und lässt dabei auch die Probleme nicht aus, die durch die neuartige Konkurrenz der Geschlechter entstehen. Außerdem sucht sie die Gründe für die Einsicht: Es kann ewig dauern, bis die Freiheit der Frauen verwirklicht ist, und die Furcht: Es geht vielleicht einfach nicht mehr weiter oder sogar zurück. Was wäre dagegen zu tun?

Vita

Barbara Sichtermann

Barbara Sichtermann, Jahrgang 1943, ist Journalistin und Schriftstellerin. Sie studierte Volkswirtschaft in Berlin und arbeitet seit 1978 als freie Autorin. Sie schrieb dreißig Bücher und erhielt verschiedene Preise, u. a. den Jean-Améry-Preis für Essayistik. Ihre Themen: Leben mit Kindern, Frauenpolitik und -bewegung, Medien, die Rebellion von 1968. Bekannt wurde sie als Fernsehkritikerin der »Zeit«. Zuletzt erschien von ihr: »Das ist unser Haus. Eine Geschichte der Hausbesetzung«, zusammen mit Kai Sichtermann.

Pressestimmen

Sichtermann konnte überzeugend deutlich machen, dass (…) auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts in diesem in der Menschheitsgeschichte einzigartigen Prozess noch ein erheblicher Weg zu gehen sein wird.

Christoph Huppert, Neue Deister Zeitung, 01.03.2019

Die Autorin, eine der wichtigsten Intellektuellen der Frauenbewegung, ist überzeugt, dass es nicht ausreicht, nach Gleichheit zu streben, wenn wir weibliche Freiheit in den Blick nehmen.

Christine Weber-Herfort, Psychologie heute, Nr. 5, 01.05.2018

Sichtermann lässt auch die Probleme nicht aus, die durch die neuartige Konkurrenz der Geschlechter entstehen.

Bücher-Magazin, 01.02.2018

Sichtermann glänzt mit ihrem Wissen über die Geschichte der Frauenbewegung, die sie souverän einzuordnen weiß.

Sarah Franke, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 01.02.2018

Sichtermann versucht die Verschiedenheit der Geschlechter wieder zum Thema machen, statt diese zu nivellieren. Die Anerkennung des individuellen Charakters der Geschlechter sieht Sichtermann als eine der wichtigsten Herausforderungen für die neue Frauenbewegung.

zwd-Politikmagazin, 01.12.2017
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Ein sehr spannendes Buch, das zum Nachdenken und Kritisieren anregt.

Marion Möhle, Mathilde, Nr. 151, 01.11.2017

Sichtermann kommt dabei auf sehr interessante Gedanken.

Susan Vahabzadeh, Süddeutsche Zeitung, 01.10.2017

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