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Cover Postkarte für Nofretete

Volker Sielaff

Postkarte für Nofretete

Gedichte

Herausgeber: Heinz Kattner

Reihe: Lyrik Edition. Stiftung Niedersachsen, Band 17

9,00 €
Einband
Softcover
Format
13,00 × 21,00 cm
Umfang
48 Seiten
Erscheinungstermin
23.03.2016
ISBN
978-3-86674-533-9
Status
lieferbar

'… ich bin nur das Wort / das deinen Schmerz berührt'. Dieser eindringliche Ton hält vom ersten bis zum letzten Gedicht an und klingt nach dem Lesen weiter. Die Poesie Volker Sielaffs folgt ohne modischen Effekt dem einfachen Sprachfluß des Satzes, vertraut den Wahrnehmungen. In seinem ersten Gedichtband finden Sprache und Bild einleuchtend zueinander, berühren Verstand und Gefühl gleichermaßen.

Vita

Volker Sielaff

Volker Sielaff, Jahrgang 1966, lebt als Autor und Publizist in Dresden. Seit 1990 veröffentlicht er Gedichte, Essays und Kritiken in renommierten Literaturzeitschriften (u. a.»manuskripte«, »Diwan« und »Sprache im technischen Zeitalter«), Anthologien (u. a. »Jahrbuch der Lyrik« 2002, C.H. Beck Verlag) und Tageszeitungen (u. a. »Tagesspiegel« und »Frankfurter Rundschau«). Seine Gedichte wurden in viele Sprachen, u. a. ins Englische, Französische, Italienische, Dänische, Tschechische, Polnische, Ungarische und Arabische übersetzt. 2015 wurde Volker Sielaff in Marbach die Ehrengabe der deutschen Schillerstiftung verliehen. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Postkarte für Nofretete« (2003, 2016).

Foto Heinz Kattner

Heinz Kattner

Heinz Kattner, 1947 geboren, lebt als Schriftsteller und arbeitet als Lektor und Dozent bei Lüneburg. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Rückreise. Korrespondenzen. Zehn Jahre Lyrik und Grafik« (1990), »Unauffälliges Zittern. Drei Gedichtzyklen« (2001), »Als riefe jemand den eigenen Namen. Lyrische Prosa« (2007), »Lautloses Rufen. Lyrische Prosa« (2013), »Jahresringe« (2020) und »Gespräch mit dem gesammelten Du« (2024). In der von ihm herausgegebenen Lyrikedition (Edition Postskriptum bei zu Klampen) stellte er neue Autorinnen und Autoren neben bereits bekannte Lyrikerinnen und Lyriker. Er hat verschiedene Auszeichnungen und Stipendien erhalten und ist Mitglied im P.E.N.

Pressestimmen

Seine Gedichte haben keine Scheu vor dem Papier, sie vertragen, auch wenn sie kurz sind, das Weiß, von dem sie in dem überaus schön gemachten Band. (…) Sie vertragen sogar ein Motto, das von Novalis stammt: Das Äußere ist ein in Geheimniszustand erhobenes Inneres.

Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 01.02.2004

Seine Gedichte haben keine Scheu vor dem Papier, sie vertragen, auch wenn sie kurz sind, das Weiß, von dem sie in dem überaus schön gemachten Band (...) umgeben sind. Sie vertragen sogar ein Motto, das von Novalis stammt: Das Äußere ist ein in Geheimniszustand erhobenes Inneres.

Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 01.02.2004

In einer präzisen Sprache konturiert Volker Sielaff Momente aus dem Alltag so, dass sie im Stillstehen zu leuchten scheinen.

Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten

Es gibt eine Unverzagtheit etwa bei Sielaff, Wagner, Urweider oder Arne Rautenberg, die sich auch publizistisch bemerkbar macht und die sich für das Andere, das Fremde begeistert. Das (…) verrät Metropolen im Kopf.

Hauke Hückstädt, Frankfurter Rundschau

Es läßt sich übergreifend sagen, daß der besseren zeitgenössischen Lyrik eine Unbefangenheit zu bescheinigen ist, von der man lange nicht glaubte, es könnte sie noch geben.

Hauke Hückstädt, Frankfurter Rundschau
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Sielaffs Gedichte etablieren das Lyrische als eine Form der Wahrnehmung von Welt, die erkenntnishaltig ist, und sie sichern diese besondere Wahrnehmung gleichsam ab gegen eine zerfahrene Vielworterei der Konsumgesellschaft.

Lorettas Leselampe

Diese Gedichte fühlen, schmecken, riechen und klingen verblüffend einmalig!

Silvia Schulz, Märkische Oderzeitung

Äußerst gelungene, feinsinnige und sprachlich brillante Gedichte.

Undine Materni, Sächsische Zeitung

Keine großen Worte – diese Gedichtzeile könnte als Motto über Volker Sielaffs Band Postkarte für Nofretete stehen, ebenfalls in der von Heinz Kattner vorzüglich editierten Lyrik Edition bei zu Klampen erschienen.

die horen

Keine großen Worte – diese Gedichtzeile könnte als Motto über Volker Sielaffs Band Postkarte für Nofretete stehen, ebenfalls in der von Heinz Kattner vorzüglich editierten LyrikEdition bei zu Klampen erschienen.

die horen

Ein präziser Beobachter, der ohne inflationäre Metaphern auskommt.

die tageszeitung (taz)

Volker Sielaff webt in seiner Lyrik die sinnlich wahrnehmbare Welt so fein und klar, daß die Transzendenz hindurchscheint.

Henning Ziebritzki

Das lyrische Ich (…) ist ein fragiles, skeptisches, nach der Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit der eigenen Wahrnehmungen forschendes Subjekt, das sehr genau seinen eigenen Standort überprüft und auch die Möglichkeiten des Verschwindens kennt.

Michael Braun

Es macht wirklich keinen geringen Spaß, den selbstbewußten und unbestreitbar hochtalentierten Dresdner Schriftsteller zu erleben. Die Gesten, die Mimik, die Intonation sind untrennbar mit seinen Texten verbunden.

Sabine Michaelis

Wenn Sielaff auf den Spuren des Romantikers Novalis nach dem `Geheimniszustand´ sucht, dann zieht er sich nicht in die geschützten Reservate irgendeiner poetischen Innenwelt zurück, sondern bewegt sich in den offenen, unbefestigten Grenzbereichen von Innen und Außen.

Michael Braun

Wenn Sielaff auf den Spuren des Romantikers Novalis nach dem ›Geheimniszustand‹ sucht, dann zieht er sich nicht in die geschützten Reservate irgendeiner poetischen Innenwelt zurück, sondern bewegt sich in den offenen, unbefestigten Grenzbereichen von Innen und Außen.

Michael Braun