»Wenn die Dichterin Monika Rinck den Bewusstseinsraum des Poetischen öffnet, dann geht es meist um eine Neugruppierung unterschiedlichster Reflexions- und Assoziationskräfte, um die Integration disparatester Gedanken und Bilder in eine mobile Form … In ihrer literarischen Arbeit verwickelt sie sich bewußt in ein Spannungsverhältnis von medientechnischen, philosophischen und lyrischen Inspirationen, in dem stets neue, überraschende Lösungen gefunden werden müssen.« Michael Braun, »Sprache im technischen Zeitalter«
Vita
Monika Rinck
Monika Ring, geboren 1969 in Zweibrücken, Studium der Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale. Lebt als Autorin in Berlin. Veröffentlichte Essays, Prosa und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Von ihr erschien Begriffsstudio 1996–2001 in der »edition sutstein« (Berlin 2001). Lyrik-Stipendium, Stiftung Niedersachsen (2003).Monika Rinck hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten darunter 2013 den Peter-Huchel-Preis sowie im Jahr 2015 den Kleist-Preis. Bei zu Klampen veröffentlichte sie »Verzückte Distanzen« (2004, 2013).
Heinz Kattner
Heinz Kattner, 1947 geboren, lebt als Schriftsteller und arbeitet als Lektor und Dozent bei Lüneburg. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Rückreise. Korrespondenzen. Zehn Jahre Lyrik und Grafik« (1990), »Unauffälliges Zittern. Drei Gedichtzyklen« (2001), »Als riefe jemand den eigenen Namen. Lyrische Prosa« (2007), »Lautloses Rufen. Lyrische Prosa« (2013), »Jahresringe« (2020) und »Gespräch mit dem gesammelten Du« (2024). In der von ihm herausgegebenen Lyrikedition (Edition Postskriptum bei zu Klampen) stellte er neue Autorinnen und Autoren neben bereits bekannte Lyrikerinnen und Lyriker. Er hat verschiedene Auszeichnungen und Stipendien erhalten und ist Mitglied im P.E.N.
Pressestimmen
(...) ein perfektes Vergnügen (...)
Was mir die Gedichte so teuer macht, das ist der erdige Geschmack einer gegenstandsgesättigten Sprache, die das lyrische Ich nicht so ungeheuer wichtig nimmt.
Rinck erzählt in einer berückenden Mischung aus Pathos und Ironie, zudem in Rhythmen, denen Zauberkraft innewohnt.
(...) witzig und direkt (...)
Rincks Gedichte leben von der Extravaganz, von einer meist wunderwollen Verschrobenheit nicht nur im Ton und in der Bildsprache, sondern auch in der Bereicherung des lyrischen Vokabulars.