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Cover Ethik in der Welt des Kapitals

Hans-Ernst Schiller

Ethik in der Welt des Kapitals

Zu den Grundbegriffen der Moral

28,00 €
Einband
Softcover
Format
12,50 × 20,50 cm
Umfang
239 Seiten
Erscheinungstermin
14.02.2011
ISBN
978-3-86674-148-5
Status
lieferbar
Bezug
Nur über den Verlag zu beziehen

Für die Ethik ist die historische Reflexion so unverzichtbar wie für das moralische Urteil die Selbstrelativierung. Es sollte eigentlich nicht möglich sein zu vergessen, dass wir Kinder der modernen Welt sind, wenn wir uns mit Ethik beschäftigen.

Die Grundbegriffe der Moral bilden wechselnde Konstellationen, in denen sich ihr Gewicht und ihre Bedeutung verändern. Ideen wie Glück und Gerechtigkeit, Mitleid und Würde, Verantwortung und Freiheit durchziehen die Geschichte der Ethik und sind doch in wechselnde gesellschaft liche Verhältnisse eingespannt. Was geschieht mit ihnen unter den Bedingungen der kapitalistischen Modernisierung, die in einem immer dichter werdenden Netz den Globus umspannt? Welche Hilfen bietet die Philosophiegeschichte, um eine moralische Unabhängigkeit zu wahren?

Vita

Hans-Ernst Schiller

Hans-Ernst Schiller, geboren 1952, studierte Philosophie, Geschichte und Soziologie in Erlangen und Frankfurt am Main. Er promovierte über Ernst Bloch und habilitierte sich über Wilhelm von Humboldt. Von 1996 bis 2018 war er Professor für Sozialphilosophie und Sozialethik in Düsseldorf. Bei zu Klampen erschienen von ihm »Bloch-Konstellationen« (1991), »An unsichtbarer Kette« (1993), »Ethik in der Welt des Kapitals« (2011), »Freud-Kritik von links« (2017) und »Hegels objektive Vernunft« (2020).

Pressestimmen

Wer der kapitalistischen Welt und ihren Normen kritisch gegenüber steht, findet in diesem Buch sehr gut argumentierte Unterstützung aus der Philosophie(geschichte).

Tobias Fischer, socialnet.de, 01.06.2012

Eine knappe, auf Menschenwürde geeichte Bestandsaufnahme des aktuellen Moraldiskurses, die keinen Augenblick vergisst, dass wir weiterhin ›in der Welt des Kapitals‹ leben, ohne sich in dieser Perspektive zu erschöpfen – so etwas hatte bisher gefehlt.

Christoph Türcke, Süddeutsche Zeitung, 01.06.2011

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