Der Gymnasiallehrer Mathias Mahnke wird für den Mord an seiner Schülerin Annika zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Als Mahnke nach 17 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, setzt er alles daran, seine Unschuld zu beweisen – vor allem mit Blick auf seinen Sohn Sören. Mit Hilfe einer Journalistin müht sich der frühere Lehrer, Licht in den mysteriösen Mordfall in einem Moorgebiet in der Lüneburger Heide zu bringen. Wer tötete Annika? Was geschah am Ufer des Grundlosen Sees? Was verschweigen Annikas frühere Mitschüler? Die Ermittlungen wühlen die Kleinstadt Walsrode auf und ziehen weitere Verbrechen nach sich. Der Mord an Annika verfolgt die Beteiligten von der beschaulichen Löns-Landschaft in der Heide bis zum Timmendorfer Strand.
Vita
Heinrich Thies
Jahrgang 1953, studierte Germanistik, Politik, Philosophie und Journalistik. Er war Reporter bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und ist Autor zahlreicher Bücher, so auch der Studie »Ronny Rieken. Portrait eines Kindermörders« (2005) sowie der Romanbiographie »Die verbannte Prinzessin. Das Leben der Sophie Dorothea« (2007). Des Weiteren bei zu Klampen erschienen: »Schweinetango« (2009), »Das Mädchen im Moor« (2010), »Hilferuf aus dem Folterkeller« (2014) und »Mein Herz gib wieder her« (2016).
Susanne Mischke
Susanne Mischke ist in Kempten im Allgäu geboren. Sie hat an die zwei Dutzend Kriminalromane veröffentlicht, darunter Jugendkrimis, All-Age-Thriller und zahlreiche Kurzgeschichten. Für das Buch »Wer nicht hören will, muß fühlen« erhielt sie die »Agathe«, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden. Mit dem Roman »Der Tote vom Maschsee« begann ihre erfolgreiche Hannover-Krimiserie um Kommissar Völxen, sein Team und seine Schafe, die über die Grenzen Niedersachsens hinaus großen Erfolg hat. Die Autorin lebt in der Nähe von Hannover.
Pressestimmen
Thies hat den Fall gut konstruiert und spickt das Buch mit Hermann-Löns-Zitaten.
Grandiose Fabuliergabe, viel Drive. Und schließlich verfügt Thies über so viel Empathie, dass seine papiernen Figuren wie aus dem prallen Landleben geschöpft wirken. (…) Diese Moritat ist atmosphärisch dicht. Gelungener kann ein Regionalkrimi kaum sein.
Hier stimmt alles, von faszinierend authentischen Milieuschilderungen bis zur durchgehenden Spannung – ein bodenständiger Heimat-Krimi ohne martialisches Gedöns, gerade deshalb so aufregend.