PDF herunterladen
Ihre Ansprechpartnerin für die Pressearbeit
Ronja Bornemann
Hermannshof Völksen
Röse 21
31832 Springe
Telefon: +49 (0) 50 41 . 80 11 33
E-Mail: presse@zuklampen.de
www.zuklampen.de
Presseinformation Springe, Stand: 19.10.2026

Martin Scherer

Nähe

Vermessung einer Sehnsucht

Verlag: zu Klampen Verlag Auflage: 1. Auflage
Sprache: Deutsch Einband: Hardcover
ISBN-13: 9783987370731 Format: 11,50 × 18,50 cm
ISBN-10: 3987370734 Umfang: 112 Seiten
Erscheinungstermin: 16.09.2026 Preis: 16,00 €
Auch lieferbar als E-Book: ePub 9783987374968, 11,99 €PDF 9783987374975, 11,99 €
Cover Nähe

Nähe – wir alle suchen sie und können doch selten bestimmen, was sie ausmacht. Martin Scherer hilft uns, den flüchtigen Zauber menschlicher Nähe zu verstehen.

Einsiedler mögen ohne die Nähe anderer Menschen auskommen, die meisten von uns aber wollen und können das nicht. Wir suchen die Nähe zu unseren Liebsten und wissen doch oft nicht, wie sie erlangt werden kann. Dabei beschreibt Nähe weit mehr als einen räumlichen Zustand. In der U-Bahn sind wir ungewollt vielen Menschen nah – aber doch unendlich weit entfernt. Wahre Nähe verdankt sich dem Wechselspiel von Öffnung und Verweigerung, der Begegnung und des Sich-Entziehens, und bleibt selbst über große Entfernungen hinweg spürbar.
Martin Scherer zeigt, wie sich Nähe als geistige Empfindsamkeit von der bloßen Beziehung abhebt. Während diese sich regeln und dosieren lässt, birgt jene eine zumeist stille Intensität, die jedoch das Kuschelige, Traute auf Abstand hält. Kann die Nähe der raumgreifenden Distanz zwischen Menschen, die vernetzt, aber nicht mehr verbunden sind, etwas entgegensetzen?

Über den Autor: Martin Scherer

Martin Scherer, geboren 1966, studierte Philosophie, Psychologie und Alte Geschichte. Nach langjähriger Tätigkeit als Kulturredakteur, Lektor und Verlagsleiter gründete er 2024 in München das Büro für Beredsamkeit. Im zu Klampen Verlag sind von ihm erschienen: »Hingabe. Versuch über die Verschwendung« (2021) und »Takt. Über Nähe und Distanz im menschlichen Umgang« (2024), das für den Tractatus-Preis für philosophische Essayistik nominiert war.